23. Magdeburger Telemann-Festtage

„Voller Poesie - Telemann und die Literatur“
9.-18. März 2018 in Telemanns Geburtsstadt

Das Motto der 24. Magdeburger Telemann-Festtage nimmt darauf Bezug, dass Telemann eine besondere Affinität zu ausdrucksstarken, modernen Texten hatte. Auch war er in den Augen seiner Zeitgenossen nicht nur ein geschätzter Komponist, sondern ebenso ein geachteter Dichter.

Mit dem Passionsoratorium „Die gekreuzigte Liebe“ (Johann Ulrich von König), der Johannespassion 1745 (Johann Joachim Daniel Zimmermann), dem Oratorium „Auferstehung und Himmelfahrt“ (Karl Wilhelm Ramler) oder der Kantate „Alles re­det itzt und singet“ (Barthold Hinrich Brockes) stehen Werke bedeutender Poeten im Mittelpunkt, die Telemanns Gespür für gute, zur Musik geeignete Dich­tung erkennen lassen. Instrumentalmusik mit literarischem Bezug bildet einen weiteren Programmaspekt. Erwartet werden exzellente Interpreten wie der RIAS-Kam­mer­chor, die Hallenser Madrigalisten, die Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, Concerto Kopenhagen, das Collegium 1704, Midori Seiler, Valer Sabadus, Gotthold Schwarz, Václav Luks, Lars Ulrich Mortensen und viele andere mehr.

Ein besonderer Höhepunkt des Festivals wird zweifellos die erst­malige Magdeburger Inszenierung der Händel-Telemann-Oper „Der misslungene Brautwechsel oder Richardus“ sein, die in Kooperation mit dem Theater Magdeburg und der Opera Fuoco Paris als „Richard Löwenherz“ auf die Bühne kommt. Die Regie liegt in den Händen von Michael McCarthy (Cardiff), die musikalische Leitung hat David Stern (Paris). Gemeinsam musizieren Mitglieder der Magdeburgischen Philharmonie und der Opera Fuoco Paris.

Der Kartenverkauf beginnt im Oktober 2017.

 

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Die Magdeburger Telemann-Festtage sind Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft MUSIKFESTE SACHSEN-ANHALT.