• David Stern
  • Jan Kobow
  • Elisabeth Scholl
  • Marek Rzepka
  • Britta Schwarz

David Stern (Juryvorsitz)

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David Stern ist der geborene Kommunikator, ob er vor einem großen Symphonieorchester steht, eine Barockoper leitet, Meisterkurse gibt oder sich für Kulturprojekte einsetzt. Als Gründungsdirektor von Opera Fuoco – einem Pariser Opernstudio und Ensemble Historischer Aufführungspraxis – sowie als künstlerischer Berater des Shanghai Baroque Festival und als Operndirektor des Crested Butte Music Festival in Colorado, ist er nicht nur Musiker, sondern auch führender musikalischer Repräsentant jeder dieser Institutionen. 2015 wurde er zum Chefdirigenten der Palm Beach Opera ernannt.

Er wird regelmäßig vom Shanghai Symphony Orchestra und dem Guangzhou Symphony Orchestras eingeladen, genauso wie vom China Philharmonic und dem New Russian Symphony in Moskau. Zuletzt war er beim Drottningholm Opera Festival, Hong Kong Philharmonic, Juilliard Opera Studio, National Orchestra of Mexico, beim Swedish Chamber Orchestra, bei den Magdeburger Telemann-Festtagen, beim Wiener Kammerorchester und bei den Wiener Symphonikern. Er ist oft im Concertgebouw in Amsterdam, beim Lucerne Festival und im Wiener Konzerthaus aufgetreten, sowohl mit Opera Fuoco als auch mit dem Basler Kammerorchester. Mit Concerto Köln war er auf Tour in der Carnegie Hall.

 

Jan Kobow

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Der in Berlin geborene Tenor Jan Kobow ist der Musikwelt seit seinem ersten Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig 1998 ein Begriff und hat sich seitdem insbesondere als Interpret von Barockmusik international einen Namen gemacht. Einladungen in viele Länder zeugen davon, u.a. von Masaaki Suzuki, John Eliot Gardiner, Sigiswald Kuijken, Philippe Herreweghe und Nikolaus Harnoncourt.

Als Solist hat er bei ca. 100 CD-Aufnahmen mitgewirkt und bereits neun Soloalben aufgenommen, darunter die drei Liederzyklen Schuberts mit Kristian Bezuidenhout und Christoph Hammer.

Jan Kobow ist schon bei diversen Barockopernproduktionen aufgetreten, u.a. im La Monnaie in Brüssel oder im Lincoln Center for the Performing Arts und verkörperte zuletzt mit großem Erfolg die Titelpartie der Oper Sardanapalus von Boxberg im Wilhelma Theater in Stuttgart.

Er ist Gründungsmitglied des Vokalensembles Himlische Cantorey, mit der bereits ca. zehn CDs erschienen sind. Weitere Mitwirkungen bei u.a. Gli Angeli Genève, Weser-Renaissance, Collegium VocaleGent sind ebenfalls auf Aufnahmen dokumentiert.

In seinem Wohnort Schloss Seehaus ist er Gastgeber einer kleinen Konzertreihe und gibt sein sängerisches Wissen bei Meisterkursen weiter.

Elisabeth Scholl

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Elisabeth Scholl begann ihre musikalische Laufbahn im Chor der Kiedricher Chorbuben und studierte nach dem Abitur zunächst Musikwissenschaft und Anglistik. Ihre bei Eduard Wollitz begonnene Gesangsausbildung ergänzte sie danach durch ein Studium der Alten Musik und historischer Aufführungspraxis u.a. bei René Jacobs an der Fachhochschule Nordwestschweiz Schola Cantorum. Dort wurde Ihr Interesse an der Beschäftigung mit unveröffentlichten Musikhandschriften geweckt, die sie mit großer Begeisterung in Bibliotheken aufspürt, abschreibt und mit dem von ihr gegründeten Ensemble L’arco cantabile aufführt.

Sie ist bei vielen großen europäischen Festivals als Solistin eingeladen u.a. bei dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Lufthansa Festival of Baroque Music, Lucerne Festival, Festival van Vlaanderen und BBC Proms. Sie arbeitet u.a. mit Dirigenten wie Jos van Immerseel, Frieder Bernius, Enoch zu Guttenberg, Bruno Weil, Nicholas McGegan, Sir Neville Marriner zusammen. Neben ihrer Konzerttätigkeit gibt sie Liederabende.

2009 erhielt sie den Ruf als Professorin für Barockgesang an der Musikhochschule Nürnberg. Seit 2016 unterrichtet sie auch an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar eine eigene Gesangsklasse.

Marek Rzepka

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Marek Rzepka wurde in Mikołów geboren. Er gewann 1989 beim Kolobrzeg-Festival den 1. Preis und studierte daraufhin Gesang in Krakau, Dresden, Leipzig und Mannheim. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Teresa Zylis-Gara, Peter Schreier, Thomas Quasthoff und Charles Spencer ergänzten seine Ausbildung.

Marek Rzepka verbindet eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble und Thomas Hengelbrock, dem Musikpodium Stuttgart und Frieder Bernius, sowie mit dem rias Kammerchor und Hans-Christoph Rademann.  Er gastierte bei Festspielen wie dem Bologna Festival, den Händel-Festspielen Halle oder dem Boston Early Music Festival und gab Liederabende u.a. in Dresden, Wien und im Gewandhaus Leipzig. Etliche CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

Seit 2001 unterrichtet er Gesang in der Abteilung für Alte Musik an der Musikhochschule Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig. Hinzu kam 2009 die Leitung einer eigenen Gesangsklasse an der Musikhochschule in Krakau. Es folgten Professuren in den Jahren 2013 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover und 2015 in Bremen.

 

Britta Schwarz

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In zahlreichen Konzerten mit renommierten Orchestern u.a. den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra, der Academy of St Martin in the Fields und der Cappella Andrea Barca bringt die Mezzosopranistin Britta Schwarz ihr umfangreiches Repertoire zur Geltung. Dabei arbeitet sie mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Kent Nagano, Jörg-Peter Weigle, Bruno Weil, Marek Janowski, Peter Schreier und Gustavo Dudamel.

Hervorzuheben ist die sehr inspirierende Zusammenarbeit mit András Schiff. Mit großer Vorliebe widmet sich Britta Schwarz der Kammermusik, was sich in einer sehr erfolgreichen Liederabendreihe in Dresden niederschlägt. Konzerte führten sie in fast alle Länder Europas und u.a. nach Israel und Japan.

Sie arbeitet mit bedeutenden Barockensembles wie dem Freiburger Barockorchester, der Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin etc. zusammen. Dies führt zu sehr anregenden musikalischen Begegnungen u.a. mit Reinhard Göbel, Pierre Cao, Ludger Remy und Michael Schönheit. Seit einigen Jahren lehrt Britta Schwarz an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und wurde im Sommer 2015 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin zur Honorarprofessorin ernannt.