Archiv

Das Archiv der "Sonntagsmusik" bietet Informationen über die Konzerte ab Herbst 2011.

576. SONNTAGSMUSIK - ENTFÄLLT!

07.03.2021 | 11.00

SEI GETREU...!

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Das Konzert wird voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Ihre Karte für den 07.03.2021 behält keine Gültigkeit.

Wenn Sie sich den Kartenpreis erstatten lassen möchten, senden Sie Ihr Ticket bitte unter Angabe folgender Informationen an das Gesellschaftshaus, Schönebecker Str. 129, 39104 Magdeburg:

Name, Adresse | Kontodaten | ungefähres Kaufdatum (wenn möglich)

Der entsprechende Betrag wird auf Ihr Konto überwiesen. System- und Vorverkaufsgebühren können leider nicht erstattet werden, wir bitten um Ihr Verständnis.

Ensemble Polyharmonique:

Magadalene Harer (Sopran)
Alexander Schneider (Alt)
Johannes Gaubitz (Tenor)
Matthias Lutze (Bass)

Orkiestra Historyczna
Leitung: Martyna Pastuzka/Alexander Schneider

Frühe Kantaten und Psalmvertonungen zur Passionszeit und Instrumentalmusik von Georg Philipp Telemann und Johann David Heinichen

Das Programm dieses Konzertes, das sich thematisch an der Passionszeit orientiert, führt in das erste Dezennium des 18. Jahrhunderts. Georg Philipp Telemann und der fast gleichaltrige Johann David Heinichen hatten in Leipzig studiert und frischen Wind in das dortige Musikleben gebracht. Etwa aus dieser Zeit dürften die geistlichen Werke dieses Programmes stammen, die in der Bibliothek der Fürstenschule zu Grimma überliefert sind. Das Vokalensemble Polyharmonique und das Orkiestra Historyczna, die sich auf die Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts konzentrieren, verbindet eine mehrjährige Zusammenarbeit. Aus dieser Erfahrung heraus ist die Interpretation von Kompositionen, die stilistisch gelegentlich noch „zwischen den Zeiten“ zu stehen scheinen, eine besonders interessante Aufgabe.

575. SONNTAGSMUSIK - ENTFÄLLT!

07.02.2021 | 11.00

AUSGEZEICHNET!

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Le Jonc Fleuri:
Yu Ma (Traversflöte)
Kaori Kobayashi (Violine)
Aleke Alpermann (Violoncello)
Tung-Han Hu (Cembalo)

Das Konzert wird voraussichtlich im Rahmen der 25. Magdeburger Telemann-Festtage am 20.03.2022 nachgeholt. Ihre Karte für den 07.02.2021 behält keine Gültigkeit.

Wenn Sie sich den Kartenpreis erstatten lassen möchten, senden Sie Ihr Ticket bitte unter Angabe folgender Informationen an das Gesellschaftshaus, Schönebecker Str. 129, 39104 Magdeburg:
Name, Adresse | Kontodaten | ungefähres Kaufdatum (wenn möglich)
Der entsprechende Betrag wird auf Ihr Konto überwiesen. System- und Vorverkaufsgebühren können leider nicht erstattet werden, wir bitten um Ihr Verständnis.

Sonaten und Konzerte von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Carl Philipp Emanuel Bach und Georg Philipp Telemann

Das Ensemble Le Jonc Fleuri errang 2019 den ersten Preis des 10. Internationalen Telemann-Wettbewerbs in Magdeburg. Mit seinem Konzert gibt es Einblicke in sein für den Wettbewerb erarbeitetes Programm. Darin werden verschiedene Spielarten von Triosonaten aus der Feder von berühmten Freunden und Kollegen Georg Philipp Telemanns zwei vierstimmigen Instrumentalwerken des gebürtigen Magdeburgers gegenübergestellt.

574. SONNTAGSMUSIK - ENTFÄLLT!

03.01.2021 | 11.00

ZU ZWEIT...

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Das Konzert wird voraussichtlich am 09.01.2022 nachgeholt. Ihre Karte für den 06.12.2020 behält keine Gültigkeit.

Wenn Sie sich den Kartenpreis erstatten lassen möchten, senden Sie Ihr Ticket bitte unter Angabe folgender Informationen an das Gesellschaftshaus, Schönebecker Str. 129, 39104 Magdeburg:
Name, Adresse | Kontodaten | ungefähres Kaufdatum (wenn möglich)
Der entsprechende Betrag wird auf Ihr Konto überwiesen. System- und Vorverkaufsgebühren können leider nicht erstattet werden, wir bitten um Ihr Verständnis.

Kristin von der Goltz (Violoncello)
Léon Berben (Cembalo)

Sonaten für Cello und Cembalo von Georg Philipp Telemann, J.S. Bach und C.P.E. Bach

573. SONNTAGSMUSIK - ENTFÄLLT!

06.12.2020 | 11.00

ZU ADVENT UND WEIHNACHTEN

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Das Konzert wird voraussichtlich am 05.12.2021 nachgeholt. Ihre Karte für den 06.12.2020 behält keine Gültigkeit.

Wenn Sie sich den Kartenpreis erstatten lassen möchten, senden Sie Ihr Ticket bitte unter Angabe folgender Informationen an das Gesellschaftshaus, Schönebecker Str. 129, 39104 Magdeburg:
Name, Adresse | Kontodaten | ungefähres Kaufdatum (wenn möglich)
Der entsprechende Betrag wird auf Ihr Konto überwiesen. System- und Vorverkaufsgebühren können leider nicht erstattet werden, wir bitten um Ihr Verständnis.

Musica Alta Ripa:

Danya Segal (Blockflöte)
Anne Röhrig (Violine)
Ursula Bundies (Violine)
Andreas Vetter (Violoncello)
Bernward Lohr (Cembalo, Orgel)

Franzsika Bobe (Sopran)

Geistliche Kantaten und Instrumentalmusik von Georg Philipp Telemann und Jean-Marie Leclair

572. SONNTAGSMUSIK

01.11.2020 | 11.00

ZU DRITT...

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Konstanze Beyer (Violine)
Hille Perl (Viola da gamba)
Mechthild Winter (Cembalo)

Triosonaten von Dietrich Buxtehude, Johann Heinrich Schmelzer, Philipp Heinrich Erlebach und Georg Philipp Telemann

Eine Triosonate ist eine Komposition für zwei Oberstimmen und Generalbass. Das klingt simpel, doch das konkrete Erscheinungsbild dieser Gattung ist sehr vielgestaltig. Ihre allmähliche Herausbildung ist mit den Werken dieses Programmes nachzuvollziehen. Für Telemann war das dreistimmige Komponieren von großer Bedeutung; er schrieb 1718 darüber: „Besonders hat man mich überreden wollen / die Trio wiesen meine beste Stärcke / weil ich sie so einrichtete / daß eine Stimme so viel zu arbeiten hätte / als die andre.“ Und so hinterließ er eine Vielzahl von Triosonaten in den unterschiedlichsten Besetzungen – hier werden jene für Violine und Viola da gamba zu hören sein in einem fast familiären Zusammenspiel dieser von Telemann geschätzten Instrumente. Es ist ein musikalisches Gespräch dreier hervorragender Interpretinnen, die die Eigenheiten und Möglichkeiten ihrer Instrumente ausloten und dennoch gemeinsam als ein musikalisch Ganzes erscheinen.

571. SONNTAGSMUSIK

04.10.2020 | 11.00

QUER DURCH EUROPA

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Jana Semerádová (Flauto traverso)

Ensemble CASTOR:
Petra Samhaber-Eckhardt (Violine)
Rodolfo Richter (Violine)
Peter Aigner (Viola)
Philipp Comploi (Violoncello)
Barbara Fischer (Violone)
Erich Traxler (Cembalo)

Ouvertürensuiten, Konzerte und Sonaten von Georg Philipp Telemann, François Couperin und Michel Corette

Die Musik dieses Programms charakterisiert auf originelle Art und Weise die verschiedenen Nationen Europas. So werden die unterschiedlichen Temperamente der Portugiesen und Schweizer gegenübergestellt, der Witz und die Beredsamkeit der Franzosen in Musik verpackt, da ist das Geläut einer Moskauer Kirche zu hören und es klingen türkische Exotismen an. Auch das damals (wie heute) vieldiskutierte Thema von „Alt“ und „Modern“ wird aufgegriffen, wenn die Musik der alten Deutschen neben der der modernen erklingt, ähnlich auch im Falle der Schweden und der Dänen – eine Reise quer durch Europa und durch die Zeiten also, unternommen mit der tschechischen Traversflötistin Jana Semerádová, Preisträgerin des 2. Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2003, und dem Ensemble CASTOR, dessen Mitglieder aus ganz verschiedenen Nationen stammen.

570. SONNTAGSMUSIK

06.09.2020 | 11.00

ZU VIERT...

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Polina Gorshkova (Flauto traverso)

Liv Heym (Violine)
Pavel Serbin (Viola da gamba)
Siegfried Pank (Viola da gamba)
Jean-Christophe Dijoux (Cembalo)

Kammermusik zu vier Stimmen von Georg Philipp Telemann, Carl Friedrich Abel und Louis-Gabriel Guillemain

Über das Komponieren vierstimmiger Kammermusik schrieb der berühmte Flötist Johann Joachim Quantz 1752: „Ein Quatuor, oder eine Sonate mit drey concertirenden Instrumenten, und einer Grundstimme, ist eigentlich der Probierstein eines echten Contrapunctisten …“. Und er führte Georg Philipp Telemanns Kompositionen als Muster dieser Gattung an. Auch Louis-Gabriel Guillemain scheint das so gesehen zu haben, denn er nahm sich dessen Pariser Quartette zum Vorbild. Allen in diesem Konzert erklingenden Quatuors ist gemein, dass sie mit der modischen Traversflöte und der elitären Viola da gamba besetzt sind. Im Falle der Komposition des aus Köthen stammenden Carl Friedrich Abel ist der Einsatz der Gambe auch nicht verwunderlich, denn er galt seinerzeit als der größte Virtuose auf diesem Instrument. Virtuosen auf ihrem Instrument sind auch die Musiker dieses Konzertes, und fast alle sind sie verbunden mit dem Internationalen Telemann-Wettbewerb Magdeburg, entweder als Juror, als Teilnehmer oder Preisträger.

570. SONNTAGSMUSIK (ausgefallen)

05.04.2020 | 11.00

GAMBE UND FAGOTT

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Gerd Becker (Fagott), Ulrike Becker (Viola da gamba), Sabine Erdmann (Cembalo)
 
Werke von Georg Philipp Telemann, Christoph Schaffrath und Carl Friedrich Abel
 
Das Fagott ist bei Telemann mehr als „nur“ ein Generalbassinstument. So bedachte er den „stoltzen Basson“ als einer der ersten mit einer alle Spielmöglichkeiten ausreizenden Solosonate und setzte ihn auch in sehr variablen Formationen als eine ganz eigenständige Klangfarbe ein. Hier erklingt eine Sonatine für Fagott, deren originale Generalbassstimme lange als verschollen galt.
Die nach Johann Mattheson „säuselnde“ Viola da gamba ist ein klanglich wie auch von ihrer Erscheinungsform her „delicates“ Instrument, und sie hat sich bis heute den Nimbus des Elitären erhalten. Auch spieltechnisch gesehen ist sie anspruchsvoll, was Mattheson 1713 launig so umschrieb: „wer sich darauff signalisiren will/ muß die Hände nicht lange im Sack stecken.“ Telemann hat sich immer wieder auch diesem Instrument zugewandt. Erst vor vier Jahren wurde der Druck seiner 12 Solofantasien aufgefunden, ein sensationeller Zuwachs an hervorragender Gambenliteratur.
Die Vielfalt der klanglichen und spielerischen Möglichkeiten des Barockfagotts wird Gerd Becker, der 1. Solo-Fagottist der Magdeburgischen Philharmonie, vorstellen, Ulrike Becker, wie die Cembalistin Sabine Erdmann zu Hause in Alte-Musik-Ensembles wie z.B. der Berliner Lautten Compagney, die besondere Delicatesse der Gambe.
 

569. SONNTAGSMUSIK

01.03.2020 | 11.00

SINGEN IST DAS FUNDAMENT

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Sächsisches Barockorchester
Gotthold Schwarz (Leitung, Bariton) und Solisten
 
Werke von Georg Philipp Telemann
 
Es ist ein immer wieder beglückendes Ereignis, wenn der Leipziger Thomaskantor, Sänger, Gesangspädagoge und Ensembleleiter Gotthold Schwarz sich der Musik Telemanns annimmt. Wie kaum ein anderer vermag er es, den von Telemann vertonten Worten nachzuspüren, die Musik zu durchdringen und in großer Lebendigkeit zu interpretieren. Telemanns Sentenz „Singen ist das Fundament zur Music in allen Dingen“ könnte – so scheint es – auch von Gotthold Schwarz stammen. Für sein Konzert hat der Magdeburger Telemann-Preisträger von 2018 selten zu hörende geistliche Musik gewählt. Das Sächsische Barockorchester, 1989/90 von Gotthold Schwarz und befreundeten Musikern in Leipzig gegründet, ist regelmäßig zu Gast beim Leipziger Bachfest sowie bei anderen bedeutenden Festivals und hat dabei auch internationale Beachtung gefunden. Mit dem Magdeburger Telemann-Zentrum arbeitet das Ensemble seit vielen Jahren zusammen.

568. SONNTAGSMUSIK

02.02.2020 | 11.00

TELEMANN FROM MANHATTAN

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Studierende der Manhattan School of Music (New York)
Laura del Sol Jiménezk (Querflöte, Kolumbien), Mélanie Clapiès (Violine, Frankreich), Georgia Bourderionnet (Violoncello, USA), Yilun Wang (Cembalo, China)
 
Werke von Georg Philipp Telemann, Louis-Gabriel Guillemain und Johann Sebastian Bach
 
Telemanns 1738 für Paris geschriebene Quatuors gehören mit zum Besten und Innovativsten, was die Kammermusik des 18. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Ein Nachahmer dieser wie musikalische Gespräche wirkenden Kompositionen war der Franzose Louis-Gabriel Guillemain. Er bezeichnete seine Quatuors op. 12 im Titel denn auch nicht zufällig als „galante und amüsante Konversation“.
Die jungen, von verschiedenen Kontinenten stammenden Musiker, die sich für das Konzertprojekt zusammengefunden haben, sind Studenten der Manhattan School of Music. In der Konzertsaison 2019/20 sind Schüler dieser berühmten Hochschule „Artists of Residence“ des Magdeburger Gesellschaftshauses.