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V12 |  | Pauluskirche


Markuspassion 1759

Oratorische Passion von Georg Philipp Telemann

Magdeburg

Ausführende

  • Veronika Winter - Sopran
  • Anne Bierwirth - Alt
  • Georg Poplutz - Tenor
  • Matthias Vieweg - Bass
  • Ekkehard Abele - Bass
  • Rheinische Katorei
  • Das Kleine Konzert
  • Hermann Max - Leitung

Als Telemann 1759 seine neue Passionsmusik für die Hamburger Kirchen schrieb, hatte er einen weitergehenden Plan: Er beabsichtigte, das Werk als Partiturdruck überregional zu verbreiten und dafür die modernste Drucktechnik des Leipziger Verlages Breitkopf zu nutzen. Zugleich wollte er Erläuterungen zu der nach seiner Ansicht richtigen Vorgehensweise bei der Vertonung von Texten beifügen. Obgleich der von Telemanns Sendungsbewusstsein zeugende Plan nicht realisiert wurde, könnte man diese Markuspassion durchaus als ein Schlüsselwerk für Telemanns späten Kompositionsstil betrachten.
Die Texte des Markusevangeliums vertonte Telemann in der für ihn typischen, sehr auf Deutlichkeit und Plastizität orientierten Art und Weise, die Arien und Duette gehen überaus feinfühlig und eindringlich auf die dort geschilderten Ereignisse ein. Ihre Texte bieten dem Hörer wie in einer Predigt eine Nutzanwendung für das eigene Leben und Denken. Die Lehren werden in den Chorälen der Gemeinde noch einmal bestätigt.
In der Passion von 1759 ist der Blick auf menschliche Schwächen gerichtet, die sich besonders deutlich in der Ölberg-Szene zeigen: Die Jünger schlafen, nur Jesus wacht. Und so heißt es kritisch verallgemeinernd auch in der anschließenden Cavate immer wieder „Wir schlafen“ – d. h., in Angesicht von Not, Leid und Gefahr versagen wir Menschen allzu oft. Das ist auch heute noch nur zu aktuell.

Der Telemann-Kenner Hermann Max und seine beiden erfahrenen Ensembles interpretieren Telemanns Markuspassion auf zupackende Weise und machen die Aktualität dieses Werkes erlebbar.

Preisgruppe regulär ermäßigt
PK I 30,00€ 26,00€
PK II 24,00€ 20,00€
PK III 15,00€ 11,00€
U27 10,00€
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