AUSSCHREIBUNG

WETTBEWERBSBEDINGUNGEN
Der 11. Internationale Telemann-Wettbewerb 2021 wird für historische Holzblasinstrumente (Blockflöte, Traversflöte, Barockoboe) ausgeschrieben. Der Wettbewerb ist öffentlich.

Um die Teilnahme können sich ausschließlich Instrumentalist*innen bewerben, denen die historisch orientierte Aufführungspraxis als grundlegendes Interpretationsanliegen dient. Teilnehmen können Musiker*innen, die nach dem 6. März 1986 und vor dem 6. März 2003 geboren sind.

Zur Förderung des kammermusikalischen Musizierens begrüßt es der Veranstalter ausdrücklich, wenn die Solisten*innen eigene Begleiter*innen (Cembalo und/oder Basso-continuo-Gruppe) auf eigene Kosten mitbringen. Der Name/die Namen ist/sind auf dem Anmeldeformular anzugeben. Bei Bedarf stellt das Wettbewerbsbüro gegen eine pauschale Aufwandsentschädigung von 25,00 Euro pro Runde eine*n versierte*n Cembalist*in zur Verfügung. Diese Pauschale muss in bar vor jeder Runde gezahlt werden.

Für die 3. Runde (Finalrunde) verpflichtet der Veranstalter auf seine Kosten zusätzlich ein namhaftes Begleitensemble. In jedem Fall werden den Teilnehmer*innen Probenzeiten mit den Begleitenden ermöglicht. Übungsräume werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

INSTRUMENTE
Zugelassen sind Instrumente, für die Telemann Kammermusik komponiert hat (ausgeschlossen sind damit z.B. Voice Flutes und andere kleine oder große Blockflöten, Piccolo-Querflöten, Zink-Posaune u.ä.). Jede*r Teilnehmer*in muss auf einem historischen Instrument (spätestens 18. Jahrhundert) oder dem Nachbau eines solchen spielen. Eine Prüfung bleibt dem Veranstalter bzw. der Jury vorbehalten.

REPERTOIRE
Vorzubereiten sind Werke von Georg Philipp Telemann und seinen Zeitgenossen, die in den Repertoirelisten zum 11. Internationalen Telemann-Wettbewerb angegeben sind. Diese Repertoirelisten sind verbindlich und können unter Downloads abgerufen oder im Wettbewerbsbüro angefordert werden. Alle Kompositionen sind in Originalbesetzung bzw. gegebenenfalls in von den Komponisten vorgeschlagenen Alternativbesetzungen und nach dem Urtext vorzutragen.

VORTRAGSLÄNGE, PROGRAMMHINWEISE, STIMMTONHÖHE
Für die einzelnen Runden sind folgende Zeiten verbindlich:
1. Runde: 15 Minuten Spieldauer*
2. Runde: 20 Minuten Spieldauer*
3. Runde (Finale): 30 Minuten Spieldauer

* inklusive Stimmzeit. Gegebenenfalls sind die angegebenen Kompositionen mit verkürztem Da capo und/oder ohne Wiederholungen zu spielen; die Jury behält sich ein Abbrechen des Vortrags oder das Auslassen einzelner Sätze vor.

Das vorzubereitende Programm beträgt somit max. 65 Minuten. Die Auslosung der Wahlstücke erfolgt bei der Einschreibung.

Ein zweimanualiges Cembalo wird vom Veranstalter bereitgestellt. Der Stimmton ist a1 = 415 Hertz, temperiert nach Bach-Kellner. Für die Vorbereitung stehen Räume mit identisch gestimmten Cembali zur Verfügung.

Die deutsche Fassung des Ausschreibungstextes ist verbindlich.