Termine im Überblick

Veranstaltungen im Überblick

Veranstaltungen rund um Telemann im Überblick.

06.12.2020, 11.00 Uhr

573. SONNTAGSMUSIK

ZU ADVENT UND WEIHNACHTEN

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Franzsika Bobe (Sopran)

Musica Alta Ripa:
Danya Segal (Blockflöte)
Anne Röhrig (Violine)
Ursula Bundies (Violine)
Andreas Vetter (Violoncello)
Bernward Lohr (Cembalo, Orgel)

Geistliche Kantaten und Instrumentalmusik von Georg Philipp Telemann und Jean-Marie Leclair

Georg Philipp Telemann schrieb mehrere Jahrgänge kleinbesetzter Kirchenmusiken und veröffentlichte sie im Druck. Er bediente mit diesen Solokantaten den bestehenden Bedarf an allseits, d.h. im Gottesdienst wie in der häuslichen Andacht einsetzbarer geistlicher Musik. Eine Auswahl von Kantaten zur Advents- und Weihnachtszeit aus dem Jahrgang „Fortsetzung des Harmonischen Gottes-Dienstes“ (Hamburg 1731/32) und aus dem sogenannten „Engel-Jahrgang“ (Hermsdorf 1749) erklingt in diesem Konzert. Die Musiker von Musica Alta Ripa sind überaus erfahrene Alte-Musik-Spezialisten, wovon u.a. zahlreiche CD-Einspielungen zeugen. Dreimal wurden sie ausgezeichnet mit dem ECHO KLASSIK – u.a. für eine Einspielung von Instrumentalwerken Telemanns.

03.01.2021, 11.00 Uhr

574. SONNTAGSMUSIK

ZU ZWEIT...

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Kristin von der Goltz (Violoncello)
Léon Berben (Cembalo)

Sonaten von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach

Violoncellosonaten in ganz unterschiedlichen (Personal-)Stilen vereint dieses Programm: Johann Sebastian Bachs streng kontrapunktisch gearbeitete Sonate für Gambe (oder Violoncello) und obligates Cembalo, eine Komposition seines Sohnes Carl Philipp, die bereits den Ton der Empfindsamkeit anschlägt, und zwei melodisch-bewegliche und kurzweilige „Neue Sonatinen“ Georg Philipp Telemanns, des Paten des Bach-Sohnes. Der vielfach ausgezeichnete Cembalist und Organist Léon Berben, einst Mitglied der legendären Musica Antiqua Köln, und die Cellistin Kristin von der Golz, die mit berühmten Alte-Musik-Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester oder den Berliner Barock Solisten zusammenarbeitet und als Solistin international unterwegs ist, machen ein „musikalisches Treffen“ dieser drei miteinander gut bekannten Komponisten möglich.

07.02.2021, 11.00 Uhr

575. SONNTAGSMUSIK

AUSGEZEICHNET!

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Le Jonc Fleuri:
Yu Ma (Traversflöte)
Kaori Kobayashi (Violine)
Aleke Alpermann (Violoncello)
Tung-Han Hu (Cembalo)

Sonaten und Konzerte von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Carl Philipp Emanuel Bach und Georg Philipp Telemann

Das Ensemble Le Jonc Fleuri errang 2019 den ersten Preis des 10. Internationalen Telemann-Wettbewerbs in Magdeburg. Mit seinem Konzert im Rahmen der Sonntagsmusiken, das eigentlich bereits bei den wegen der Corona-Pandemie abgesagten 25. Magdeburger Telemann-Festtagen 2020 hätte stattfinden sollen, gibt es Einblicke in sein für den Wettbewerb erarbeitetes Programm. Darin werden verschiedene Spielarten von Triosonaten aus der Feder von berühmten Freunden und Kollegen Georg Philipp Telemanns zwei vierstimmigen Instrumentalwerken des gebürtigen Magdeburgers gegenübergestellt.

07.03.2021, 11.00 Uhr

576. SONNTAGSMUSIK

SEI GETREU...!

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Ensemble Polyharmonique:
Magadalene Harer (Sopran)
Alexander Schneider (Alt)
Johannes Gaubitz (Tenor)
Matthias Lutze (Bass)

Orkiestra Historyczna
Leitung: Martyna Pastuzka/Alexander Schneider

Frühe Kantaten und Psalmvertonungen zur Passionszeit und Instrumentalmusik von Georg Philipp Telemann und Johann David Heinichen

Das Programm dieses Konzertes, das sich thematisch an der Passionszeit orientiert, führt in das erste Dezennium des 18. Jahrhunderts. Georg Philipp Telemann und der fast gleichaltrige Johann David Heinichen hatten in Leipzig studiert und frischen Wind in das dortige Musikleben gebracht. Etwa aus dieser Zeit dürften die geistlichen Werke dieses Programmes stammen, die in der Bibliothek der Fürstenschule zu Grimma überliefert sind. Das Vokalensemble Polyharmonique und das Orkiestra Historyczna, die sich auf die Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts konzentrieren, verbindet eine mehrjährige Zusammenarbeit. Aus dieser Erfahrung heraus ist die Interpretation von Kompositionen, die stilistisch gelegentlich noch „zwischen den Zeiten“ zu stehen scheinen, eine besonders interessante Aufgabe.

11.04.2021, 11.00 Uhr

577. SONNTAGSMUSIK

GAMBE UND FAGOTT

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Gerd Becker (Fagott)
Ulrike Becker (Viola da gamba)
Sabine Erdmann (Cembalo)

Werke von Georg Philipp Telemann, Christoph Schaffrath und Johann Friedrich Abel

Das Fagott ist bei Telemann mehr als „nur“ ein Generalbassinstrument. So bedachte er den „stoltzen Basson“ als einer der ersten mit einer alle Spielmöglichkeiten ausreizenden Solosonate und setzte ihn auch in sehr variablen Formationen als eine ganz eigenständige Klangfarbe ein. Auf dem Programm stehen zwei Sonatinen Telemanns für Fagott, deren originale Generalbassstimmen lange als verschollen galten.
Die nach Johann Mattheson „säuselnde“ Viola da gamba ist ein klanglich wie auch von ihrer Erscheinungsform her „delicates“ Instrument, und sie hat sich bis heute den Nimbus des Elitären erhalten. Auch spieltechnisch gesehen ist sie anspruchsvoll, was Mattheson 1713 launig so umschrieb: „wer sich darauff signalisiren will/ muß die Hände nicht lange im Sack stecken.“ Telemann hat sich immer wieder auch diesem Instrument zugewandt. Erst vor wenigen Jahren wurde der Druck seiner 12 Solofantasien aufgefunden, ein sensationeller Zuwachs an hervorragender Gambenliteratur.
Die Vielfalt der klanglichen und spielerischen Möglichkeiten des Barockfagotts wird Gerd Becker, der 1. Solo-Fagottist der Magdeburgischen Philharmonie, vorstellen. Ulrike Becker, die wie die Cembalistin Sabine Erdmann in Alte-Musik-Ensembles wie z.B. der Berliner Lautten Compagney zu Hause ist, macht die besondere klangliche Delicatesse der Gambe erfahrbar.