Veranstaltungsarchiv

Bereits stattgefundene Veranstaltungen können hier eingesehen werden.

02.12.2018, 11.00 Uhr

558. SONNTAGSMUSIK

GEMISCHTES

Musica Alta Ripa

Danya Segal (Blockflöte), Anne Röhrig (Violine), Ulla Bundies (Violine), Klaus Bundies (Viola), Albert Brüggen (Violoncello), Jacques van der Meer (Kontrabass), Bernward Lohr (Cembalo)

Sonaten, Concerti und Sinfonien von Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach

 

Künstlerisch hohes Niveau, Farbenreichtum in der Interpretation, Flexibilität der Besetzung sowie Attraktivität des Repertoires haben das Ensemble Musica Alta Ripa zum regelmäßigen Gast bedeutender Podien und Festivals gemacht. Seine CD-Produktionen wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem DIAPASON D`OR, dem Cannes Classical Award und dreimal mit dem ECHO Klassik. 2003 begann die Veröffentlichung eines Zyklus mit Konzerten und Kammermusik von Georg Philipp Telemann, dessen erste Folge ebenfalls einen ECHO Klassik erhielt. Im Konzert stellt Musica Alta Ripa Kompositionen aus dem Telemann-CD-Zyklus vor (z.B. Blockflötenkonzert C-Dur). Außerdem erklingen Kompositionen von Carl Philipp Emanuel Bach, dem Patensohn Telemanns und Nachfolger als Musikdirektor und Kantor in Hamburg (Violoncellokonzert A-Dur).

04.11.2018, 11.00 Uhr

557. SONNTAGSMUSIK

 

GEDRUCKTES

 

La Ninfea

Barbara Heindlmeier (Blockflöte), Katharina Holzhey (Diskantgambe, Viola da gamba), Johannes Gontarski (Theorbe), Andreas Küppers (Cembalo)

Sonaten von Georg Philipp Telemann und A. H. Schultze

 

Vermutlich 1704 veröffentlichte der Amsterdamer Verleger Estienne Roger sechs Sonaten für Blockflöte und Basso continuo von einem gewissen „A. H. Schultzen“. Es könnte sich dabei um Andreas Heinrich Schultze handeln, der im selben Jahr wie Telemann zur Welt kam und ab 1706 in Hildesheim als Organist an der Lamberti-Kirche wirkte. Die VI Sonate a Flauto Solo Con Cimbalo o Vero Fagotto del Signore A. H. Schultzen sind interpretatorisch anspruchsvolle, italienisch beeinflusste Stücke mit beweglicher Bassstimme. Das Ensemble La Ninfea stellt ihnen verschieden besetzte Sonaten Telemanns zur Seite, unter anderem zwei aus der um 1726 in Hamburg selbstverlegten Sammlung Essercizii Musici. Die preisgekrönten jungen Musiker arbeiteten bei zahlreichen Projekten mit namhaften Interpreten der Alten Musik zusammen, was sie schließlich veranlasste, ein eigenes Ensemble zu gründen. Die zwei neuesten CDs von La Ninfea, darunter die Sonaten von Schultze, sind beim Label Raumklang erschienen.

07.10.2018, 11.00 Uhr

556. SONNTAGSMUSIK

SOLISTISCHES

Verena Fischer (Traversflöte), Léon Berben (Cembalo)

Sonaten und Fantasien von Georg Philipp Telemann, Michel Blavet und Jean-Marie Leclair

 

Verena Fischer und Léon Berben waren einst feste Mitglieder der legendären Musica Antiqua Köln unter der Leitung von Reinhard Goebel. Konzerte mit diesem Ensemble führten beide in die USA und Kanada, nach Südamerika, Asien, Israel und in alle Länder Europas. Seit der Auflösung des Ensembles verfolgen die Musiker eine ausge­dehnte Solo-Karriere, die Auftritte bei renommierten internationalen Festivals einschließt. Zu ihren Kammermusikpartnern gehört u.a. das Concerto Melante, ein Ensemble der Berliner Philharmoniker. In Mag­deburg bringen Verena Fischer und Léon Berben Werke von Georg Philipp Telemann und seinen französischen Zeitgenossen zu Gehör, darunter Ausschnitte aus Telemanns Sammlungen mit Fantasien für verschiedene Soloinstrumente. Für Liebhaber feinsinnig-eleganter Kammermusik ist dieses Konzert ein Muss!

 

02.09.2018, 11.00 Uhr

555. Sonntagsmusik

HEITERES

La capricciosa e il credulo

Die Geliebte Eigensinnige und der Leicht-gläubige Liebhaber

Intermezzi TVWV 21:16

mit Musik von Georg Philipp Telemann

 

Halbszenische Aufführung

 

Julia Giebel (Sopran), Dominik Köninger (Bariton),

Daniela Braun, Peter Wünnenberg (Violine), Mladen Somboraç (Viola), Inken Ewertsen (Violoncello), Jesper Ulfenstedt (Kontrabass), Thomas Ihlenfeldt (Theorbe), Lutz Kohl (Cembalo)

 

Dass Telemann, der Autor des PIMPINONE (Hamburg 1725), des bedeutendsten Intermezzos seiner Epoche, im selben Jahr ein weiteres dreiteiliges „Zwischen-Spiel“ folgen ließ, ist kaum bekannt. Wieder griffen er und der Textdichter Johann Philipp Praetorius auf ein italienisches Stück von 1708 zurück, dessen subversive Handlung genauso verstörend wirkte, wie das Treiben der listigen Vespetta in PIMPINONE. In der zeitlosen Gender-Komödie LA CAPRICCIOSA E IL CREDULO, Die Geliebte Eigensinnige und der Leicht-gläubige Liebhaber wird Burlotto, ein junger Draufgänger, durch seine Angebetete mittels mehrerer Prüfungen domestiziert. Aufsehen erregte die Fechtszene im dritten Intermezzo. Als junger Husar verkleidet, besiegt Brunette ihren Liebhaber in drei Sätzen. Schon in den 1930er Jahren wurden bei Quellenstudien zur Hamburger Oper vier der insgesamt sechs Arien gefunden; Grund genug, diese beispiellose Gaudi, musikalisch ergänzt, endlich wieder zur Aufführung zu bringen.

 

08.04.2018, 11.00 Uhr

554. SONNTAGSMUSIK

AUSGEZEICHNET UND INTERNATIONAL 

Kammermusik von Georg Philipp Telemann und seinen Zeitgenossen

Marian Dijkhuizen (Sopran), Liv Heym (Violine), Hyngun Cho (Violoncello), Jean-Christophe Dijoux (Cembalo)

Erstmals lobte die Melante-Stiftung Magdeburg beim 9. Internationalen Telemann-Wettbewerb 2017 einen Sonderpreis aus: ein Konzert im Rahmen der Reihe „Sonntagsmusik“. Mit ihm wurde die niederländische Mezzosopranistin und zweite Preisträgerin des Wettbewerbs Marian Dijkhuizen geehrt. Im Konzert musizieren weitere Preisträger vergangener Telemann-Wettbewerbe: Die Berlinerin Liv Heym gewann u.a. den Publikumspreis des 8. Internationalen Telemann-Wettbewerbs (2015), der Franzose Jean-Christoph Dijoux erhielt beim 7. Telemann-Wettbewerb den Preis für das beste und stilgerechte Generalbassspiel und Hyngun Cho aus Südkorea war Mitglied des Ensembles, das 2013 mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurde. Ein internationaler Abschluss der „Sonntagsmusik“-Saison!

Ein Konzert der Melante-Stiftung Magdeburg

Achtung: Das Konzert findet am zweiten Sonntag im Monat statt.

 

04.03.2018, 11.00 Uhr

553. SONNTAGSMUSIK

DUO ̵ TRIO ̵ CONCERTO

Ausschnitte aus der Sammlung Essercizii Musici von Georg Philipp Telemann

Neumeyer Consort, Leitung: Felix Koch 

Felix Koch ist in Magdeburg als versierter Ensembleleiter bekannt, der im Umfeld der Magdeburger Telemann-Festtage die beliebten „Telemann für Schüler“-Konzerte leitet. Gemeinsam mit dem Neumeyer Consort gestaltet er eine „Sonntagsmusik“ mit Instrumentalwerken Telemanns, darunter auch die Suite für zwei Violinen TWV 40:108, deren Sätze an Episoden aus Jonathan Swifts „Gullivers Reisen“ anknüpfen und Telemanns Gespür für musikalische Komik zeigen. Das Neumeyer Consort ist „Ensemble in Residence“ der Frankfurter Kaisersaalkonzerte und erhält, neben Rundfunk- und Fernseh- und CD-Produktionen, Konzerteinladungen internationaler Festivals. Seine Mitglieder unterrichten an der Hochschule für Musik Mainz.

04.02.2018, 11.00 Uhr

552. SONNTAGSMUSIK

MIT FREUDIGEN JUBELTÖNEN

Georg Philipp Telemann: Geistliche Arien und Instrumentalwerke

Gudrun Sidonie Otto (Sopran), Eleonora Bisevic (Traversflöte), Gertrud Ohse (Violoncello), Karl Nyhlin (Theorbe, Laute), Jan Weinhold (Cembalo, Orgel)

Zum wiederholten Mal widmet sich die international gefragte Sopranistin Gudrun Sidonie Otto geistlichen Arien aus einem Jahrgang, den Telemann 1727 in einem Hamburger Verlag veröffentlichte. Der Jahrgangsdruck hält für jeden Sonn- und Festtag des Kirchenjahres zwei Arien bereit. Diese eindrücklichen und affektvollen, vom Basso continuo begleiteten Arien waren moderne Andachtsmusik und überzeugen durch unterschiedliche kompositorische Ideen. Im Konzert erklingen Arien für die Zeit nach Epiphanias und außerdem instrumentale Kammermusik von Telemann.

 

 

07.01.2018, 11.00 Uhr

551. SONNTAGSMUSIK

HAUPTSÄCHLICH DIE VIOLINE WOHL TRACTIERT

Sololiteratur für Violine von Georg Philipp Telemann, Johann Schop, Jean-Baptiste Lully, Arcangelo Corelli, Georg Friedrich Händel und anderen

Chistoph Mayer (Violine)

Bei diesem Violin-Recital ist einer der renommiertesten Kammermusiker der Alten Musik zu erleben: Christoph Mayer wirkte in führenden deutschen Barockorchestern wie der Musica Antiqua Köln, dem Schuppanzigh Quartett und dem Ensemble Musica ad Rhenum mit. Er konzertierte als Kammermusiker in der Styriarte Graz, der Londoner Wigmore Hall, der Berliner Philharmonie und bei den Schwetzinger Festspielen. Als Spezialist für historische Aufführungspraxis leitet er Seminare und Kurse, darunter Meisterkurse am Staatlichen Glinka Konservatorium in Nischni Nowgorod. Er ist ständiger Gastdirigent des städtischen Kammerorchesters Nizhny Novgorod Soloists und seit 2009 künstlerischer Leiter des dortigen Festival Baroque & Classic.

 

03.12.2017, 11.00 Uhr

550. SONNTAGSMUSIK

im Rahmen des Telemann-Jahres 2017

Telemann 2017

NUN KOMM DER HEIDEN HEILAND

Georg Philipp Telemann: „Nun komm der Heiden Heiland“ TVWV 1:177. Missa brevis über „EIn Kindelein, so löbelich“ TVWV 9:5, „Singet dem Herrn ein neues Lied“ TVWV 7:30 und andere Werke

Ensemble Polyharmonique: Gabriele Hierdeis – Sopran, Alexander Schneider – Alt, Raphael Höhn – Tenor, Matthias Lutze – Bass

Juliane Laake (Viola da gamba), Barockorchester Orkiestra Historyczna Katowice, Leitung: Alexander Schneider

Das Programm stellt Kirchenmusiken Telemanns zur Advents- und Weihnachtszeit in den Mittelpunkt, darunter die Musik zum ersten Advent aus einem für die protestantische Kirchenmusik wichtigen und maßstabgebenden kirchenmusikalischen Jahrgang, dem Geistlichen Singen und Spielen von 1710/11. Die Messe (Kyrie und Gloria) über das Weihnachtslied „Ein Kindelein so löbelich“ und die wirkungsvolle Psalmvertonung „Singet dem Herrn ein neues Lied“ nehmen musikalisch schon die Weihnachtsbotschaft voraus. Die Musiker sind Meister ihres Faches, allesamt Spezialisten historisch informierter Aufführungspraxis – auch das Sängerensemble unter der Leitung des international gefragten Countertenors Alexander Schneider fühlt sich in der Musik des 18. Jahrhunderts zu Hause.

05.11.2017, 11.00 Uhr

549. SONNTAGSMUSIK

im Rahmen des Telemann-Jahres 2017

Telemann 2017

FRÖSCHE, KRÄHEN UND DORFMUSIKANTEN 

Ouverturensuiten von Georg Philipp Telemann für zwei Hörner, zwei Oboen und Fagott/Basso continuo, Alsterouverture TWV 55:F11 in der Besetzung für vier Hörner, vier Oboen und zwei Fagotte 

L'Orfeo Bläserenseble

Carin van Heerden, Philipp Wagner, Anabel Röser, Thomas Meraner (Oboe), Nikolaus Broda, Makiko Kurabayashi (Fagott), Stephan Katte, Sebastian Fischer, Jens Pribbernow, Achim Schmid-Egger (Horn), Leitung: Carin van Heerden 

Das L’Orfeo Bläserensemble gastiert in außergewöhnlich opulenter Besetzung (4 Oboen, 4 Hörner, 2 Fagotte, Cembalo). Es erklingen Bläsermusiken von Georg Philipp Telemann, darunter die bekannte Alsterouverture, deren tonmalerische Sätze zum Beispiel das Musizieren von Dorfmusikanten und ein Konzert von Fröschen und Krähen imitieren. Diese und andere vermutlich als Freiluftmusik entstandenen Kompositionen stehen im Zentrum eines CD-Projektes, dessen Tonaufnahmen im Umfeld des Konzerts stattfinden. Die Musiker sind Mitglieder des international agierenden L’Orfeo Barockorchesters, das 2012 Telemanns Oper Miriways in Magdeburg präsentierte. Carin van Heerden leitet das Institut für Alte Musik und Aufführungspraxis der Privatuniversität in Linz und war Jurorin beim 8. Internationalen Telemann-Wettbewerb 2015.

01.10.2017, 11.00 Uhr

548. SONNTAGSMUSIK

im Rahmen des Telemann-Jahres 2017

Telemann 2017

CORELLISIERENDES UND TELEMANNISCHES 

Georg Philipp Telemann: Sonates Corellisantes, Fantasien für Violine solo und Cembalo solo, Arcangelo Corello: Triosonaten aus Sonate a tre op. 3

Leipziger Barockconsort

Konstanze Beyer, Liv Heym (Violine), Kathrin Sutor (Violoncello), Cornelia Osterwald (Cembalo)

Mitte der 1730er Jahre veröffentlichte Telemann in Hamburg die Sonates Corellisantes, die „Corellisierenden Sonaten“, für zwei Violinen oder zwei Traversflöten, mit denen er seine künstlerische Referenz an einen der bedeutendsten italienischen Violinisten und Komponisten zum Ausdruck bringt. Diese Sonaten Telemanns und die des älteren „Vorbildes“ stehen im Mittelpunkt des Konzertes des Leipziger Barockconsorts, dessen Mitglieder allesamt im Leipziger Barockorchester musizieren, einer ausgezeichneten Adresse für historisch informierte Aufführungen von Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Orchester fungiert seit mehreren Jahren als Begleitensemble im Finale des Internationalen Telemann-Wettbewerbes Magdeburg sowie seit 1998 in gleicher Funktion im Finale des Internationalen Bachwettbewerbes.

03.09.2017, 11.00 Uhr

547. SONNTAGSMUSIK

im Rahmen des Telemann-Jahres 2017

Telemann 2017

VIRTUOSES MITEINANDER 

Kammermusik von Georg Philipp Telemann, Johann Joachim Quantz, Louis Couperin, Antonio Vivaldi und Domenico Scarlatti

Dorothee Oberlinger (Blockflöte), Xenia Löffler (Blockflöte, Oboe), Peter Kofler (Cembalo)

Fulminant starten die Sonntags­musiken in ihre neue Saison: Die Botschafterin des Tele­mannstädte-Netzwerkes 2017 Dorothee Ober­linger, eine der weltbe­rühmten Block­flötis­tin­nen der Gegenwart, Professorin und Leiterin des Instituts für Alte Musik an der Uni­versität Mo­zarteum Salzburg sowie mehrfache ECHO-Preis­trägerin, bietet mit ihren Kolle­gen ein Programm, das ganz auf den kammermusikalischen Cha­rakter der Konzert­reihe abge­stimmt ist. Es enthält Solo­fantasien sowie Sonaten für ein oder zwei Instru­men­te und Basso continuo. Xenia Löffler, Solo-Oboistin der Akademie für Alte Musik Berlin, und der Münchner Organist und Cembalist Peter Kofler sind eben­falls international anerkannte Spezialisten ihres Faches.

 

02.04.2017, 11.00 Uhr

546. SONNTAGSMUSIK - EXKLUSIV

im Rahmen des Telemann-Jahres 2017

Telemann 2017

KAMMERMUSIK DEUTSCHER KOMPONISTEN

Kammermusik von Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel, Johannes Schenck, Johann Adolf Hasse und Johann Sebastian Bach

Michael Schneider (Blockflöte), Christian Zincke (Viola da gamba), Annette Schneider (Violoncello), Sabine Bauer (Cembalo)

 

Das Programm gewährt Einblicke in die Vielfarbigkeit deutscher Kammermusik des 18. Jahrhunderts am Beispiel von Trio- und Solosonaten. So erklingen Telemanns Trio F-Dur für Blockflöte, Viola da gamba und Basso continuo (TWV 42:F3) aus den Essercizii musici sowie das von Elementen verschiedener nationaler Musikstile durchwirkte Trio d-Moll (TWV 42:d7), virtuose Blockflötensonaten von Georg Friedrich Händel (HWV 367a) und Johann Adolf Hasse, eine Suite für Gambe solo des Düsseldorfer Hofmusikers Johannes Schenck und schließlich die Sonate BWV 1028 von Johann Sebastian  Bach in der Fassung für Voiceflute, Viola da gamba und Basso continuo.
Es musizieren der ausgewiesene Spezialist für das Œuvre Telemanns und Telemann-Preisträger des Jahres 2000 Michael Schneider sowie weitere international renommierte Interpreten der Alten Musik – allesamt Mitglieder des angesehenen Ensembles La Stagione Frankfurt, das bereits mehrfach auch bei den Telemann-Festtagen in Magdeburg zu Gast war.

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Michael Schneider (Blockflöte)

 

05.03.2017, 11.00 Uhr

545. SONNTAGSMUSIK – EXKLUSIV

im Rahmen des Telemann-Jahres 2017

Telemann 2017

GEISTLICHE KAMMERMUSIK

Geistliche Vokalwerke und Kammermusik von Georg Philipp Telemann

Klaus Mertens (Bass), Thomas Fritzsch (Viola da gamba), Stefan Maass (Laute),
Michael Schönheit (Orgel)

 

Anlässlich des 250. Todestages von Georg Philipp Telemann wird am 4. März in Magdeburg das Telemann-Jahr 2017 eröffnet. Bis zum Jahresende sind zahlreiche Veranstaltungen insbesondere in Telemannstädten Deutschlands, Polens und Frankreichs dem Werk Telemanns gewidmet. In Magdeburg gastiert aus diesem Anlass der weltberühmte Oratorien- und Liedsänger Klaus Mertens, der 2016 mit dem Telemann-Preis der Stadt Magdeburg geehrt wurde. Er präsentiert kleinbesetzte geistliche Musik Telemanns, darunter Ausschnitte aus einem musikalischen Jahrgang mit Geistlichen Arien (Hamburg 1727) und Lieder aus dem Fast allgemeinen Evangelisch-Musicalischen Lieder-Buch (Hamburg 1733). Thomas Fritzsch bringt einige Fantasien für Viola da gamba zu Gehör, die er bei den 23. Magdeburger Telemann-Festtagen 2016 erstmals der Öffentlichkeit darbot. Bis dahin galten diese Werke, die Telemann 1735 in seinem Hamburger Verlag herausgab, als verschollen. Gewandhausorganist Michael Schönheit und der angesehene Lautenist Michael Maass, der unter anderem mit Thomas Quasthof und Daniel Hope musizierte, sind solistisch und als einfühlsame Continuospieler zu erleben.

Klaus Mertens
Klaus Mertens (Bass)

Thomas Fritzsch
Thomas Fritzsch (Viola da gamba)

05.02.2017, 11.00 Uhr

544. SONNTAGSMUSIK

DIE DREI GROSSEN

Werke von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel

KS Undine Dreißig (Mezzosopran), Tilman Schneider (Trompete), Beate Schneider (Querflöte), Henning Ahlers (Oboe), Yoichi Yamashita (Violine), Reinhard Seehafer (Cembalo) und das Rossini-Quartett Magdeburg: Marco Reiß (Violine), Ingo Fritz (Violine, Viola), Marcel Körner (Violoncello), Wolfram Wessel (Kontrabass)

 

Das Rossini-Quartett Magdeburg ist seit 2012 offizieller „Kulturbotschafter der Landeshauptstadt Magdeburg“. So versteht es sich fast von selbst, dass das Ensemble auch für das Telemann-Jahr 2017 ein besonderes Programm konzipiert hat, mit dem es in Magdeburg und verschiedenen weiteren Orten an den 250. Todestag des gebürtigen Magdeburger Komponisten erinnern wird. Werke Telemanns stehen also im Mittelpunkt, wie zum Beispiel die virtuose Sonate D-Dur für Trompete, Streicher und Basso continuo (TWV 44:1) sowie Solokonzerte für Querflöte und Oboe. Darüber hinaus erklingen Kompositionen zwei seiner bedeutenden deutschen Zeitgenossen, wie etwa das zweite Brandenburgische Konzert (BWV 1047) von Johann Sebastian Bach und Arien von Georg Friedrich Händel. Langjährige Gäste des Ensembles sind auch in dieser Sonntagsmusik zu erleben, so die Kammersängerin Undine Dreißig und weitere Solisten, zumeist wie die „Rossinis“ ebenfalls Musiker der Magdeburgischen Philharmonie. Sie geben zugleich einen musikalischen Vorgeschmack auf die traditionsreiche Konzertreihe entlang der Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt, die das Ensemble 2017 zum 15. Mal gestaltet.

Rossini-Quartett
Rossini-Quartett Magdeburg

08.01.2017, 11.00 Uhr

543. SONNTAGSMUSIK

VERMISCHTES

Kompositionen von Georg Philipp Telemann, Johann Adolph Hasse und Jean-Féry Rebel

Neue Pohlnische Capelle (Mitglieder des Michaelis Consorts und des Ensembles Musicarius): Moritz Görg (Trompete), Uwe Ulbrich, Mikolaj Zgolka (Violine), Piotr Chrupek (Viola), Katharina Litschig (Violoncello), Felix Görg (Violone), Julia Chmielewska-Ulbrich (Cembalo)

 

Die Musiker der Neuen Pohlnischen Capelle sind in Deutschland und Polen beheimatet. In seinem Namen und in seiner künstlerischen Arbeit nimmt das Ensemble Bezug auf die von August II., König von Polen (als sächsischer Kurfürst Friedrich August I.) in Warschau gegründete „Pohlnische Capelle“. Eine kleine vom Ensemble konzipierte Ausstellung wird über die sächsisch-polnische Union und die Kunst in dieser Zeit informieren.

Das Programm macht mit verschiedenen nationalen Musikstilen bekannt, die Telemann in besonderer Weise in seine europäische Musiksprache integrierte. Telemanns Zeitgenossen erkannten in diesem schöpferischen Prinzip das Ideal des „vermischten Geschmacks“ in der Musik. Es erklingen die Ouverturensuite D-Dur für Trompete, Streicher und Basso continuo (TWV 55:D8), das bekannte Trompetenkonzert TWV 51:D7 und das originelle „Concerto alla Polonese“ (TWV 43:G7), außerdem die Sinfonia g-Moll aus opus 6 des „deutschen Italieners“ und langjährigen Dresdner Hokapellmeisters Johann Adolf Hasse sowie die Suite Les caractères de la danse des französischen Komponisten Jean-Féry Rebel. 

Moritz Görg
Moritz Görg (Trompete)

Neue Pohlnische Capelle
Neue Pohlnische Capelle

04.12.2016, 11.00 Uhr

542. SONNTAGSMUSIK

TELEMANN & LA FRANCE

Virtuose Kammermusik von Georg Philipp Telemann und seinen französischen Zeitgenossen Joseph Bodin de Boismortier, Jean Joseph Cassanea de Mondonville, Jean-Marie Leclair sowie Michel Blavet

Ensemble Diderot: Kristen Huebner (Traversflöte), Johannes Pramsohler (Violine), Roldán Bernabé (Violine), Gulrim Choi (Violoncello), Philippe Grisvard (Cembalo), Leitung: Johannes Pramsohler

 

Das 2008 von Johannes Pramsohler gegründete Ensemble Diderot ist in Paris beheimatet und widmet sich als Spezialensemble auf Originalinstrumenten vordergründig der Aufführung und Erforschung des Triosonaten-Repertoires aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Johannes Pramsohler, der beim 6. Internationalen Telemann-Wettbewerb 2011 in Magdeburg für sein exzellentes Violinspiel mit einem Preis ausgezeichnet wurde, hat sich zu einem der vielseitigsten Musiker seines Fachs entwickelt.
Das Ensemble gastiert in Magdeburg mit einem Programm, das Telemanns Concerto A-Dur für zwei Violinen in scordatur (mit umgestimmten Saiten, TWV Anh. 42:A1) und das Quatuor e-Moll (TWV 43:e2) aus der Musique de table sowie Kompositionen französischer Zeitgenossen enthält. Dazu zählt unter anderem ein Konzert des Flötenvirtuosen Michel Blavet, der allein 12 Exemplare der Musique de table subskibierte und zu den ersten Interpreten von Telemanns Nouveaux Quatuors (auch bekannt als Pariser Quartette) gehörte. Telemann seinerseits war ein großer Verehrer und Nachahmer des französischen Musikstils und unternahm 1737/38 eine erfolgreiche Reise nach Paris.

Ensemble Diderot
Ensemble Diderot

06.11.2016, 11.00 Uhr

541. SONNTAGSMUSIK

FÜHRWAHR, IHR SEID DOCH OCHSENMÄSSIG DUMM

Kompositionen von Georg Philipp Telemann und Christoph Ludwig Fehre, darunter die sogenannte Kanarienvogel-Kantate und die Kantate Der Schulmeister

Gotthold Schwarz (Bass), Grundschüler des forum thomanum (Leipzig), Sächsisches Barockorchester

 

Der international gefeierte Bariton Gotthold Schwarz, ausgewiesener Spezialist für Alte Musik und seit Juni 2016 Leipziger Thomaskantor, rückt weltliche Vokalmusik in den Mittelpunkt seines Konzertes. Dazu zählt neben der heiter-ironischen Trauer-Music eines kunsterfahrenen Canarienvogels, als derselbe zum größten Leidwesen seines Herrn Possessoris verstorben auch die bekannte Schulmeister-Kantate, in der ein mäßig talentierter, hauptsächlich selbstverliebter Kantor während der Singe-Stunde karikiert wird. Lange Zeit war dieses Werk, das in verschiedenen, mitunter stark korrumpierten Fassungen überliefert ist, Telemann zugeschrieben, doch existieren Quellen, die auf die Autorschaft des Dresdner Organisten Christoph Ludwig Fehre hindeuten.
Als musikalische Eleven stehen dem „Schulmeister“ Kinder des Leipziger forum thomanum zur Seite. Das forum thomanum schließt eine Grundschule ein, die sich auch als Ausbildungsstätte für Thomaneranwärter versteht. Das Programm wird ergänzt durch Lieder und Oden Telemanns.

Gotthold Schwarz
Gotthold Schwarz (Bass)

02.10.2016, 11.00 Uhr

540. SONNTAGSMUSIK

TELEMANN UND MAX REGER

Georg Philipp Telemann: Fantasien für Klavier
Max Reger: Präludium und Fuge h-Moll aus op. 99, Variationen und Fuge über ein Thema von Georg Philipp Telemann op. 134

Markus Becker (Klavier)

 

Aus Anlass des 100. Todesjahres von Max Reger erklingen in dieser Sonntagsmusik die pianistisch äußerst anspruchsvollen Variationen und Fuge über ein Thema von Georg Philipp Telemann op. 134. Reger komponierte das Werk 1914 in Meinigen und verwendete als Material einen Menuett-Satz aus Telemanns Musique de table.
Markus Becker, der das gesamte Klavierwerk Regers eingespielt hat, überzeugt im internationalen Konzertleben als gestaltungsmächtiger Interpret der Klavierliteratur von Bach bis Rihm, als ideenreicher Programmgestalter und Jazz-Improvisator. Regelmäßig gastiert er u.a. beim Klavierfestival Ruhr, Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Kissinger Sommer. Er musiziert mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem RSB Berlin, den Rundfunkorchestern des NDR, WDR und SWR, dem BBC Welsh Orchestra unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Howard Griffiths, Michael Sanderling, Thierry Fisher. Seine Kammermusikpartner sind u.a. Albrecht Mayer, Nils Mönkemeyer, Adrian Brendel, Igor Levit, Sharon Kam und Alban Gerhardt. Für seine CD-Einspielungen erhielt Becker dreimal den ECHO-Klassik sowie den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Editor´s choice im britischen Fachblatt GRAMOPHONE.

Markus Becker
Markus Becker (Klavier)

04.09.2016, 11.00 Uhr

539. SONNTAGSMUSIK

ECHOPREISTRÄGER IM KONZERT

Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi und Johann Georg Pisendel: Sonaten für Violine und Basso continuo
Georg Philipp Telemann: Sonate für Violoncello und Basso continuo

Stephan Schardt (Violine), Elisabeth Wand (Violoncello), Michael Borgstede (Cembalo)

 

Im Jahre 2014 wurden Stephan Schardt, Elisabeth Wand und Sonja Kemnitzer mit dem ECHO-Klassik in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres“ ausgezeichnet. Ausschnitte aus dem Programm ihrer preisgekrönten CD stellen die Musiker im Konzert vor. Es handelt sich um Telemanns Violinsonaten – die Six Sonates a Violon seul (Frankfurt 1715) –, die er als erste Notenausgabe im eigenen Verlag veröffentlichte. Außerdem erklingen Telemanns Sonate für Violoncello (TWV 40:D6) aus dem Getreuen Music-Meister, eine der Ouverturen nebst zween Folgesätzen für Cembalo sowie virtuose Kammermusik von Antonio Vivaldi und Johann Georg Pisendel, dem mit beiden Komponisten befreundeten Konzertmeister am Dresdner Hof.
Stephan Schardt, langjähriger Konzertmeister des legendären Ensembles Musica Antiqua Köln unter der Leitung von Reinhard Goebel, glänzt mit musikalischer Verve und stilistisch differenzierten Interpretationen. Er wird begleitet von Elisabeth Wand, die sich als Cellistin in herausragenden Ensembles (z.B. Concerto Köln, Das Neue Orchester, Das Kleine Konzert) der Alten Musik widmet, und von dem gefragten Continuospieler Michael Borgstede.

Sonja Kemnitzer, Stephan Schardt, Elisabeth Wand
Sonja Kemnitzer (Cembalo),
Stephan Schardt (Violine)
und Elisabeth Wand (Violoncello)

03.04.2016, 11.00 Uhr

538. SONNTAGSMUSIK

VOLLES ROHR

Suiten für Bläser von Georg Philipp Telemann

L’Orfeo Bläserensemble

Carin van Heerden, Philipp Wagner (Oboe und Oboe d’amore), Stephan Katte, Sebastian Fischer (Horn), Nikolaus Broda (Fagott), Daniele Caminiti (Laute), Anne Marie Dragosits (Cembalo), Leitung: Carin van Heerden

 

Telemanns Œuvre umfasst etliche Werke für eine reine Bläserbesetzung. Diese vermutlich für die sogenannten „Hautboistenbanden“ als Freiluftmusik entstandenen Kompositionen stehen im Zentrum eines CD-Projektes, dessen Konzert- und Tonaufnahmen in Magdeburg stattfinden. Die Musiker sind Mitglieder des international agierenden L’Orfeo Barockorchesters, das 2012 Telemanns Oper Miriways in Magdeburg präsentierte. Carin van Heerden leitet das Institut für Alte Musik und Aufführungspraxis der Privatuniversität in Linz und war Jurorin beim Internationalen Telemann-Wettbewerb 2015.

L'Orfeo Bläserensemble tl_files/files/images/sonntagsmusik/Saison 2015-2016/SM April Carin van Heerden Foto_Franz_G_Szabo.jpg
L'Orfeo Bläserensemble Carin van Heerden (Leitung)  

06.03.2016, 11.00 Uhr

537. SONNTAGSMUSIK

ZARTBESAITETES

Werke von Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach und Carl Friedrich Abel

Rebeka Rusó (Viola da gamba) und Sebastian Wienand (Cembalo)

 

Im Mittelpunkt des Konzertes steht Sololiteratur für Viola da gamba und Cembalo. Außer Kompositionen von Telemann erklingen Werke aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der letzten künstlerischen Blütezeit der Gambe, zu deren wichtigsten Repräsentanten der Virtuose und Konzertveranstalter Carl Friedrich Abel in London gehörte. Mit Rebeka Rusó, Professorin an der Schola Cantorum Basiliensis und Jurymitglied des 8. Internationalen Telemann-Wettbewerbs, und dem gefragten Cembalisten Sebastian Wienand sind Musiker zu erleben, die sich auf den Konzertpodien der Welt zu Hause fühlen. 

ELTERN/KIND-KONZERT!
Mit musikalischem Programm zum Mitmachen im Roten Salon.
Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Kinder mitbringen!
"Wie viele Saiten hat ein Cello? - Musikalische Entdeckungen rund um das Cello"
mit der Musikpädagogin Claudia Bandarau (Konservatorium Magdeburg)
 
 
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Rebeka Rusó (Viola da gamba) Sebastian Wienand (Cembalo)

07.02.2016, 11.00 Uhr

536. SONNTAGSMUSIK

KIRCHENMUSIK(P)FUNDE

Unbekannte Werke aus Georg Philipp Telemanns „Jahrgang ohne Recitativ“

Cornelia Samuelis (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Gotthold Schwarz (Bass), Sächsisches Barockorchester, Leitung: Gotthold Schwarz

 

Nach langem Dornröschenschlaf werden in diesem Konzert Kompositionen aus einem kirchenmusikalischen Jahrgang Telemanns vorgestellt, dessen formale Besonderheit darin besteht, dass er keine Rezitative enthält (Palmarum, 2. und 3. Ostertag, Misericordias Domini: TVWV 1:131, 1:266, 1:785, 1:880). Den „Jahrgang ohne Recitativ“ komponierte Telemann für Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach, dessen „Kapellmeister von Haus aus“ er war. Basis des Konzertes ist ein jüngst erschienener Band der Telemann-Ausgabe. Aufgeführt werden die Werke von Spezialisten historisch informierter Aufführungspraxis, darunter dem amtierenden Leipziger Thomaskantor Gotthold Schwarz.

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Gotthold Schwarz (Bass)

 

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Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

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Interview zum Konzert mit R.-J. Reipsch (General-Anzeiger Magdeburg, 31.01.2016)

 

Interview zum Konzert mit R.-J. Reipsch (General-Anzeiger Magdeburg, 31.01.2016)

03.01.2016, 11.00 Uhr

535. SONNTAGSMUSIK

NEUJAHRSKONZERT MIT DREHLEIER

Kompositionen von Georg Philipp Telemann, Michel Corette, Joseph Bodin de Boismortier, Nicolas Chédeville

Concerto Zampogna

Christian Walter (Vielle/Drehleier, Blockflöte), Christine Trinks (Violine), Frederique Brillouin (Oboe, Oboe da caccia, Bassoboe), Martin Seemann (Violoncello), Gösta Funck (Cembalo)

 

Die Drehleier ist allgemein als Volksmusikinstrument bekannt. Im Zuge der aufkommenden Schäfermode erlebte sie im 18. Jahrhundert vor allem in Frankreich auch eine Blütezeit als Instrument der Aristokratie. Kompositionen und Lehrwerke für die Drehleier (französisch: Vielle) entstanden, auf zahlreichen Gemälden ist sie zu sehen, und viele Kompositionen nehmen auf ihre spezifischen Klang- und Spieleigenschaften Bezug. Das Programm zeigt die Vielseitigkeit der barocken Drehleier im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten. 

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Concerto Zampogna

PRESSEMELDUNG [...]

06.12.2015, 11.00 Uhr

534. SONNTAGSMUSIK

„SO HÖRET MEINEN GESANG“

Werke von Georg Philipp Telemann und Johann Heinrich Rolle auf Texte von Friedrich Gottlieb Klopstock

Antje Rux (Sopran), Susanne Langner (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Ingolf Seidel (Bass),

Leipziger Concert, Leitung: Siegfried Pank

 

Telemann war einer der ersten, der die überaus modernen Texte Klopstocks in Musik brachte. Zwei Kompositionen aus dem Messias-Epos sowie die Pfingstkantate „Komm, Geist des Herrn“ mit einer Liedparodie des Dichters zeigen, wie originell er 1759 die anspruchsvolle Poesie vertonte. Auch der Magdeburger Musikdirektor Johann Heinrich Rolle setzte sich mit Dichtungen Klopstocks auseinander. Die Musikalische Elegie David und Jonathan aus dem Trauerspiel Salomo wurde 1766 in Magdeburg uraufgeführt. Beide Komponisten fanden formale Lösungen, die von der üblichen Kantatenform weit entfernt sind. Das hochrangig besetzte Konzert wird geleitet vom Telemann-Preisträger des Jahres 2012.

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Siegfried Pank (Leitung)

 

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Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

01.11.2015, 11.00 Uhr

533. SONNTAGSMUSIK

FRANKOPHILES

Kompositionen von Georg Philipp Telemann und Jean-Philippe Rameau

Il Nuovo Concerto

Ursula Garnier (Violine), Delphine Leroy (Traversflöte), Claire Gobillard (Viola da gamba, Violoncello), Jean-Luc Tamby (Galichon), Pascal Dubreuil (Cembalo und Leitung)

 

Werke Telemanns, des großen Liebhabers französischer Musik, und Rameaus, des bedeutenden französischen Komponisten des 18. Jahrhunderts, stehen im Blickpunkt des Konzertes. Es erklingen Kompositionen für konzertierendes Cembalo, Violine, Traversflöte und Basso continuo – eine Besetzung, die beide Komponisten mit großartigen Sammlungen bedacht haben. Das französische Ensemble Il Nuovo Concerto nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise nach Paris und erinnert an Telemanns dortigen Aufenthalt 1737/38.

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Pascal Dubreuil (Cembalo und Leitung)

04.10.2015, 11.00 Uhr

532. SONNTAGSMUSIK

FORTUNA SCHERZOSA

Weltliche Kantaten und Kammermusik von Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Ulich und anderen

Ina Siedlaczek (Sopran) und die Hamburger Ratsmusik

Simone Eckert (Viola da gamba), Ulrich Wedemeier (Theorbe), Michael Fuerst (Cembalo)

„Amor heißt mich freudig lachen“, frohlockt eine Kantate Telemanns, eine zweite, im Archiv der Berliner Singakademie überlieferte, die erstmals in Magdeburg erklingt, spricht vom scherzenden Glück, und die dritte aus der Feder des Zerbster Hofmusikers und -organisten Johann Ulich richtet sich an die hellen Sterne des Glücks“. Das Ensemble setzt „Text und Musik in Szene, mal neckisch, verspielt, dann wiederum melancholisch und nachdenklich. Mit viel Vergnügen folgt man den Musikern auf den oft verworrenen Pfaden zum Glück“ (pizzicato 2014), heißt es über die CD Fortuna scherzosa, deren Werke das Konzert präsentiert.

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Ina Siedlaczek (Sopran) Hamburger Ratsmusik

06.09.2015, 11.00 Uhr

531. SONNTAGSMUSIK

„ZERSCHMILZ DOCH DIE BEEISTEN HERZEN“

Geistliche Arien und Instrumentalwerke von Georg Philipp Telemann

Gudrun Sidonie Otto (Sopran), David Erler (Alt), Caroline Kang (Violoncello), Karl Nyhlin (Theorbe, Laute), Aleksandra Grychtolik (Cembalo, Orgel)

 

Zum zweiten Mal wird die international bekannte Sopranistin Gudrun Sidonie Otto – diesmal gemeinsam mit David Erler, einem der renommiertesten Altisten unserer Zeit – das Magdeburger Publikum mit „Geistlichen Arien“ Telemanns begeistern. Die Werke stammen aus einem 1727 in Hamburg gedruckten Jahrgang, der für jeden Sonn- und Festtag des Kirchenjahres eine Arie für hohe und eine für tiefe Stimme bereithält. Das Konzert stellt Musik zur Trinitatiszeit vor. Es liefert erneut das Konzept für eine CD-Produktion beim Label cpo, deren Aufnahmen in Magdeburg stattfinden.

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Gudrun Sidonie Otto (Sopran) David Erler (Alt)

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Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

 

05.04.2015, 11.00 Uhr

530. Sonntagsmusik

JUBILATE DOMINO

Instrumentalwerke und Kantaten für Alt, Viola da gamba und Basso continuo von Dietrich Buxtehude und Georg Philipp Telemann

Ensemble Art d’Echo

Alexander Schneider (Altus), Magnus Andersson (Theorbe), Klaus Eichhorn (Orgel), Juliane Laake (Viola da gamba, Leitung)

 

Buxtehudes beseelte Psalmvertonung (BuxWv 64) liefert das Motto des Konzertes, in dem außerdem Kantaten von Telemann für Alt, Viola da gamba und Basso continuo zu hören sind (u.a. „Entzückende Lust“ TVWV 1:442) – eine Melange aus stiller, feiner und freudiger Musik, die wunderbar zum Ostersonntag passt und aufgeführt wird von versierten Interpreten. Juliane Laake gehörte zu den Preisträgern des Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2005.

01.03.2015, 11.00 Uhr

529. Sonntagsmusik

BEI BACH UND TELEMANN

Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Georg Philipp Telemann

Concerto Melante

Verena Fischer (Traversflöte), Raimar Orlovsky (Violine), Ulrich Wolff (Viola da gamba), Léon Berben (Cembalo)

 

Die Musiker des „Concerto Melante“ sind Berliner Philharmoniker und Mitglieder von renommierten Ensembles Alter Musik. Sie nennen sich nach Telemanns Anagramm, einem mittels Buchstabenumstellung gebildeten Pseudonym, mit dem der Komponist eine Zeitlang signierte. Aufgeführt werden Werke von Telemann (Pariser Quartett), von Johann Sebastian Bach und seinem zweitältesten Sohn, über den Telemann 1714 die Patenschaft übernommen hatte.

01.02.2015, 11.00 Uhr

528. Sonntagsmusik

VIOLINI VERSTIMBT

Sonaten in scordatura von Georg Philipp Telemann sowie Werke von Georg Friedrich Händel und anderen

Der Musikalische Garten

German Echeverri Chamorro (Violine), Karoline Echeverri Klemm (Violine), Annekatrin Beller (Violoncello), Johannes Keller (Cembalo)

 

Verstimmte Violinen im Konzert? Der Veranstaltungstitel bezieht sich auf das Prinzip der Skordatur, der Veränderung der Grundstimmung eines Streichinstruments. Es erklingen Werke, für die im Hinblick auf Klang und Spieltechnik der Instrumente eine veränderte Stimmung vorschrieben wurde. Das mehrfach preisgekrönte junge Basler Ensemble, das jüngst seine erste CD vorlegte, interpretiert sie mit viel Verve und Frische.

 

In Kooperation mit dem „Verein zur Förderung von Basler Absolventen im Bereich der Alten Musik“

04.01.2015, 11.00 Uhr | Gesellschaftshaus

527. SONNTAGSMUSIK

FÜR ALLE HÄLSE BEQUEME MELODIEN

Lieder und Claviermusik von Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach

Gotthold Schwarz (Bariton), Sabine Bauer (Cembalo, Hammerflügel)

 

Telemanns und Bachs Lieder auf moralische und heitere Texte, Schäfergedichte, Trinklieder und Kantaten werden mit viel Witz und Geist von einem der herausragenden Baritone unserer Zeit interpretiert, am Cembalo und Hammerflügel einfühlsam begleitet. Diese Liedmatinee versprüht Festivalflair – sie war Teil der Magdeburger Telemann-Festtage 2014. Auf Grund des großen Erfolgs gibt es nun eine zweite, leicht modifizierte „Auflage“.

07.12.2014, 11.00 Uhr | Gesellschaftshaus

526. SONNTAGSMUSIK

HERR GOTT, DU KÖNIG ALLER HIMMEL

Kantaten zur Advents- und Weihnachtszeit (moderne Erstaufführungen) sowie Instrumentalmusik von Georg Philipp Telemann

Kathleen Danke (Sopran), Franziska Ernst (Alt), Christian Pohlers (Tenor), Felix Rumpf (Bass), Leipziger Barockorchester, Leitung: Konstanze Beyer

 

Es hat Tradition, innerhalb der Sonntagsmusiken Werke Telemanns zu präsentieren, die noch weitgehend unbekannt sind. Auf dem Programm stehen erstmals drei Kantaten, die Telemann für Aufführungen der Eisenacher Hofkapelle (1728) komponierte (TVWV 1:523, 1:746, 1:1386 aus dem Zweiten Lingenschen Jahrgang). Weltklasse-Interpreten stellen die nicht nur opulent instrumentierten und formal farbigen, sondern auch die Advents- und Weihnachtsthematik kongenial aufgreifenden Kompositionen vor.

 

Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

02.11.2014, 11.00 Uhr | Gesellschaftshaus

525. SONNTAGSMUSIK

SELTENES UND GEDRUCKTES

Kompositionen aus dem Telemannischen Verlag und von Johann Mattheson

Fast war sie vergessen, die Viola da spalla, die im 18. Jahrhundert „kleine Baß-Geige“ oder „Schulter-Viole“ genannt wurde, fünf oder sechs Saiten besitzt und mit einem am Körper des Spielers hängenden Band gehalten wird. Man habe auf ihr „leichtere Arbeit als auf den großen Maschinen“, wie Johann Mattheson mitteilt, dessen 250. Todestag 2014 gedacht wird. Im Konzert erklingt das seltene Instrument in Werken, die Telemann im eigenen Verlag herausgab. Auch die Violoncellosonate ist zu hören – auf der Viola da spalla.

05.10.2014, 11.00 Uhr | Gesellschaftshaus

524. SONNTAGSMUSIK

FLAUTO, HAUTBOIS UND BASSON

Sonaten für Traversflöte, Oboe und Fagott von Georg Philipp Telemann, Johann Adolf Hasse, Christoph Schaffrath u.a.

Epoca barocca

Eva Morbach (Traversflöte), Alessandro Piqué (Oboe), Stephan von Hoff (Fagott), Harald Hoeren (Cembalo, Orgel)

 

Das international bekannte Ensemble „Epoca barocca“ begeisterte schon mehrfach das Magdeburger Publikum. Wenn es nun Werke für ein oder zwei Blasinstrumente und Basso continuo zu Gehör bringt, z. B. Telemanns elegante Triosonate für Traversflöte und Oboe aus der Musique de Table, einige Trios aus den überragenden Essercizii musici und natürlich die klangschöne Fagott-Sonate aus dem Getreuen Music-Meister, ist ein furioses Bläserspiel zu erwarten.

13.09.2014, 18.00 Uhr | Gesellschaftshaus

Telemanns Blumen-Liebe

Ralph-Jürgen Reipsch (Magdeburg)

Was wissen wir über Georg Philipp Telemanns „Bluhmen-Liebe“? Seit wann besaß der berühmte Komponist einen Garten? Woher bezog er Sämereien und Pflanzen? Welche Kontakte nutzte er? Und: welche Pflanzen befanden sich in seinem Garten? Diesen Fragen widmet sich der Magdeburger Telemann-Forscher Ralph-Jürgen Reipsch in seinem Vortrag. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den seit 2012 bestehenden, nur wenige Schritte entfernten Telemann-Garten im Innenhof der Gruson-Gewächshäuser zu besuchen und Sämereien von Pflanzen mit nach Hause nehmen, die schon Telemann liebte.

Eine Veranstaltung des Zentrums für Telemann-Pflege und -Forschung Magdeburg im Rahmen der Magdeburger Kulturnacht.

07.09.2014, 11.00 Uhr | Gesellschaftshaus

523. SONNTAGSMUSIK

MUSTERSTÜCKE

Hamburger und Pariser Quartette von Georg Philipp Telemann, Kompositionen von Jean-Baptiste Barrière und Antoine Forqueray

Mathias Kiesling (Traversflöte)

Trio L’Arabesque

Birgit Schnurpfeil (Violine), Ulrike Becker (Viola da gamba, Violoncello), Michaela Hasselt (Cembalo)

 

Telemanns Zeitgenossen bezeichneten Quartettkompositionen als „Probierstein eines ächten Contrapunctisten“ und hatten dabei dessen in Hamburg und Paris gedruckte Werke im Blick. Einige dieser anspruchsvollen und wunderschönen „Musterstücke“ sind im Konzert zu hören, außerdem eine Suite des Gambisten Forqueray, der 1738 bei der Uraufführung von Telemanns so genannten Pariser Quartetten mitwirkte. Alles in allem: Ein Hochgenuss für Freunde der Kammermusik!

06.04.2014, 11.00 Uhr

522. Sonntagsmusik

Recital
 
Hélène Schmitt (Violine)
 
Es wurde Zeit, dass Hélène Schmitt, eine der international gefragten Violinistinnen, in Magdeburg musiziert. Sie studierte Barockvioline an der École Normale Supérieure de Musique in Paris und Basel, konzertiert auf den internationalen Konzertpodien und hat eine Professur für Barockgeige am Musikkonservatorium von Boulogne-Billancourt (Paris) inne. In Magdeburg spielt sie anspruchsvolle Sololiteratur von Telemann, Johann Sebastian Bach, Johann Georg Pisendel und Giuseppe Tartini auf einem Instrument von Camillo Camilli aus dem frühen 18. Jahrhundert.
 
 

02.03.2014, 11.00 Uhr

521. Sonntagsmusik

Entre nous: Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach
La Botta Forte:
Shai Kribus (Oboe, Blockflöte)
Katya Polin (Violine, Blockflöte)
Jermaine Sprosse (Cembalo)
 
Im Jubiläumsjahr des ältesten Bachsohnes Carl Philipp Emanuel widmet sich das Konzert dem kammermusikalischen Werk Telemanns und seines 1714 geborenen Patensohnes. Im Fokus stehen kleinbesetzte Werke und Claviermusik. Zum wiederholten Mal gastieren Absolventen der berühmten Schola Cantorum Basiliensis in Magdeburg. Die Basler Hochschule gehört zu den weltweit renommiertesten Ausbildungsstätten im Bereich der Alten Musik und ist ein Mekka für angehende Fachleute historisch informierter Aufführungspraxis.

In Kooperation mit dem „Verein zur Förderung von Basler Absolventen im Bereich der Alten Musik“
 
 
Plakatmotiv Sonntagsmusik (Gestaltung: Genese, Magdeburg)

02.02.2014, 11.00 Uhr

520. Sonntagsmusik

Dem Nächsten zum nützlichen Gebrauch
Klaus Mertens (Bariton)
Thomas Fritzsch (Viola da gamba, Violoncello, Basse de Violon)
Stefan Maass (Laute)
Michael Schönheit (Orgel, Cembalo)
 
Georg Philipp Telemann gab 1730 das „Fast allgemeine Evangelisch-Musicalische Lieder-Buch“ heraus, das über 2000 Lieder und mehr als 500 Melodien enthält. Die begleitende Bassstimme legte er so an, dass man „die Lieder durchgehends mit 4. Stimmen spielen kann“. Diese aufführungspraktische Empfehlung liefert die Grundlage für ein ungewöhnliches Konzertprogramm mit einer Auswahl von Sätzen aus Telemanns Liederbuch. Zu erleben sind herausragende Instrumentalisten und der international renommierte Bariton Klaus Mertens, einer der wichtigsten Gesangssolisten unserer Zeit.
 
 

05.01.2014, 11.00 Uhr

519. Sonntagsmusik

Kammermusik für Violine und Cembalo
Bernhard Forck (Violine)
Hildegard Saretz (Cembalo)
 
Bernhard Forck gehört zu den Interpreten, die sich besonders intensiv mit der historischen Aufführungspraxis beschäftigen. Er ist einer der Konzertmeister der „Akademie für Alte Musik Berlin“ sowie Mitglied der „Berliner Barock Solisten“ und kann auf zahlreiche CD-Produktionen und internationale Gastspiele zurückblicken. Seit mehreren Jahren arbeitet Bernhard Forck mit dem „Händelfestspielorchester Halle“ zusammen, dessen Musikalischer Leiter er seit 2007 ist.
 
 

01.12.2013, 11.00 Uhr

518. Sonntagsmusik

Geistliche Arien zur Advents- und Weihnachtszeit 
Gudrun Sidonie Otto (Sopran)
Ingolf Seidel (Bass)
Christine Schwark (Violoncello)
Michael Freimuth (Violone, Laute)
Wolfgang Brunner (Cembalo, Orgel)

 

1727 erschien in Hamburg ein Jahrgang mit geistlichen Arien Telemanns, der für jeden Sonn- und Festtag des Kirchenjahres eine Arie für hohe und eine für tiefe Stimme bereithält. Sie stammen aus umfangreichen Kirchenmusiken, die Telemann für den Druck bearbeitete. Diese geistliche Musik zum „Privat-Gebrauch“ ist der Praxis bisher relativ unbekannt geblieben. Die Edition der Telemann-Auswahlausgabe rückt sie nun verstärkt in den Blickpunkt. Das Konzertprogramm mit den hochrangigen Interpreten liefert das Konzept für eine CD-Produktion beim Label cpo.

Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
 
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12.11.2013, 12.00 - 12.45 Uhr | Magdeburg, Gesellschaftshaus (Roter Salon)

PRESSEKONFERENZ

Die 22. Magdeburger Telemann-Festtage finden vom 14. bis zum 23. März 2014 statt. Das Festival widmet sich dem Thema „Generationen. Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach“. Im Mittelpunkt stehen somit Werke des gebürtigen Magdeburgers und sei­nes Patensohnes, dessen 300. Geburtstag 2014 begangen wird.

Wir freuen uns, Ihnen in unserer

Pressekonferenz am Dienstag, dem 12.11.2013, um 12 Uhr,

im Magdeburger Gesellschaftshaus (Roter Salon), Schönebecker Str. 129, das umfangreiche Programm der Festtage und die zu erwartenden Interpreten prüsemtierem zu dürfen und den Preisträger des Georg-Philipp-Telemann-Preises der Landeshauptstadt Magdeburg 2014 vorzustellen zu können.

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Dr. Rüdiger Koch, Bürgermeister/ Beigeordneter für Kultur, Schule und Sport
  • Dr. Carsten Lange, wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Telemann-Pflege und -Forschung
  • Der Preisträger des Georg-Philipp-Telemann-Preises der Landeshauptstadt Magdeburg (via Skype

Moderation:  Dr. Lutz Buchmann, Direktor des Gesellschaftshauses

 

07.05.2013, 19.00 Uhr | Gesellschaftshaus

Ein seltener Telemann-Druck: Das Magdeburger Exemplar der Pariser Quartette.

Ralph-Jürgen Reipsch (Magdeburg)

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“

17.03.2013, 11.00 - 13.00 Uhr | Gesellschaftshaus

Abschlusskonzert

Neben der Verleihung der Preise präsentieren die ausgezeichneten Kammermusikensembles Werke aus ihrem Wettbewerbsprogramm.

Dieses Konzert wird vom MDR Figaro mitgeschnitten.

[...]

16.03.2013, 17.00 Uhr | Kloster Unser Lieben Frauen

Matthäuspassion 1746

von Georg Philipp Telemann
TVWV 5:31

Ausführende
Heidi Maria Taubert − Sopran
Ulrike Mayer − Alt
Tobias Wollner, Michael Zabanoff − Tenor
Marko Meissner, Matthias Vieweg − Bass
Kammerchor der Biederitzer Kantorei
Cammermusik Potsdam
Leitung: Michael Scholl

[...]

15.03.2013, 19.30 - 23.59 Uhr | Magdeburg (Hotel Ratswaage)

Mitgliederversammlung der Telemann-Gesellschaft

Die nächste Mittgliederversammlung der Telemann-Gesellschaft e.V. (Internationale Vereinigung) findet im Rahmen des 7. Internationalen Telemann-Wettbewerbs in Magdeburg am Freitag, dem 15. März 2013, um 19.30 Uhr im Hotel „Ratswaage“ Magdeburg (Ratswaageplatz 1-4) statt.

12.02.2013, 19.00 Uhr | Gesellschaftshaus

Hinter den Kulissen - Informationen zum 7. Intern. Telemann-Wettbewerb

Informatives und Unterhaltsames über den 7. Internationalen Telemann-Wettbewerb

06.11.2012, 19.00 Uhr | Gesellschaftshaus, Schinkelsaal

Wirken und Werke – Die Orgelbauerfamilie Reubke in Hausneindorf

Vortrag mit Präsentation der Ritter-Reubke-Orgel im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses Magdeburg

Prof. Dr. Lutz Wille (Schriesheim/ Benneckenstein)
Matthias Müller (Rottmersleben), Orgel

 


 

Im Harzvorland, wenige Kilometer nordöstlich von Quedlinburg entfernt, liegt Hausneindorf. Hier befand sich zwischen 1838 und 1884 über zwei Generationen hinweg die Orgelwerkstatt von Adolph Reubke (1805-1875) und seinem Sohn Emil (1836-1884). Die Reubkes haben den Orgelbau der Romantik im nördlichen Harzvorland auf seinen Höhepunkt geführt.

Der Reubke-Werkstatt kommt eine besondere Bedeutung zu durch die Aufstellung von Orgeln in vielen kleinen Dörfern und Landstädten im Harz, im nördlichen Harzvorland, in der Magdeburger Börde und in der Altmark. Doch auch überregional waren die Reubkes tätig und bauten Instrumente in Görsbach (Goldene Aue), Niederdorla (bei Mühlhausen) und Kyritz (Brandenburg).

Bedingt durch den frühen Tod von Emil Reubke im Alter von 48 Jahren bestand die Firma nur von 1838 bis 1884. In dieser Zeit wurden ca. 100 Orgeln angefertigt. Adolph Reubkes größtes Werk mit 88 Stimmen, verteilt auf 4 Manuale und 2 Pedale, entstand zwischen 1856 und 1861 für den Magdeburger Dom. Die damals größte Orgel Preußens wurde 1906 abgebaut. Emil Reubke war der erste deutsche Orgelbauer, der zwischen 1880 und 1884 Instrumente mit dem System der pneumatischen Kastenlade anfertigte und damit eine Vorreiterrolle in der Orgelbautechnik seiner Zeit einnahm.

Prof. Dr. Lutz Wille (Schriesheim, Benneckenstein) hat die Geschichte der Reubke-Werkstatt erforscht und wird in seinem Vortrag über die beiden Orgelbaumeister, ihre Bedeutung für den Orgelbau der Romantik und einzelne Orgeln sprechen.

Musikalisch wird die Veranstaltung von Matthias Müller (Rottmersleben) begleitet. Er wird auf einer Hausorgel aus der Werkstatt Reubke spielen, die sich heute im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses Magdeburg befindet.

17.04.2012, 19.00 Uhr | Literaturhaus

Die Keil'sche Buchhandlung in Magdeburg

und ihre lokale und überregionale Bedeutung

Dr. Guido Heinrich

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer"
Diese Veranstaltung findet im Literaturhaus, Thiemstraße 7, statt.

14.04.2012, 19.05 Uhr | DRadio Kultur

Deutschlandradio Kultur: Telemanns Oper „Miriways“

Im Rahmen der 21. Magdeburger Telemann-Festtage gelangte Georg Philipp Telemanns Oper „Miriways“ (Hamburg 1728) erstmals seit dem 18. Jahrhundert wieder auf eine Bühne: Die Erstinszenierung in unserer Zeit gelang als internationale Koproduktion zwischen dem Theater Magdeburg, dem L’Orfeo Barockorchester aus Österreich und den Magdeburger Telemann-Festtagen (Regie: Jakob Peters-Messer; Bühnenbild und Kostüme: Markus Meyer; Musikalische Leitung: Michi Gaigg). Die Opernaufführung im Theater Magdeburg wurde von Deutschlandradio Kultur mitgeschnitten und wird am Sonnabend, dem 14. April 2012, ab 19 Uhr gesendet (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/konzert/1672154/).

Die Inszenierung und ein damit verbundenes Jugendprojekt konnte dank finanzieller Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stadtsparkasse Magdeburg realisiert werden. Über das bisherige große Medienecho auf diese Produktion informieren zahlreiche Rezensionen. Auf ausgewählte Beiträge wird auf der Homepage „Telemann in Magdeburg“ (www.telemann.org) hingewiesen.

Weitere Informationen über die Oper sind im Internet zu finden, u.a. das Programmbuch zur diesjährigen Aufführung in Magdeburg: http://www.telemann.org/ueber-telemann/telemann-opern-in-magdeburg/miriways.html

Einen störungsfreien Empfang und guten Hörgenuss wünschen alle an diesem großartigen internationalen Projekt in unserer Stadt Beteiligten.

09.03.2012 - 18.03.2012 | Gesellschaftshaus u.a.

Magdeburger Telemann-Festage

betont. 50 Jahre Telemann aus Magdeburg

Oper, Konzerte, Internationale Wissenschaftliche Konferenz, Exkursion, Projekt "Telemann für Schüler" 

03.03.2012, 15.00 Uhr | Konservatorium G. Ph. Telemann

Kennst du Miriways?

Kennst du Miriways?
Kunst + Musik + Theater = Oper

Unter diesem Motto ist seit einigen Wochen die Oper „Miriways“ von Georg Philipp Telemann, die am 10. März am Theater Magdeburg Premiere haben wird, Thema in der Jugendkunstschule im Thiem20, in einer Schulklasse, betreut vom Theater Magdeburg, sowie bei Lehrern und Schülern des Konservatoriums Georg Philipp Telemann. Der Opernhandlung zugrunde liegt eine historische Begebenheit aus der persisch-afghanischen Geschichte, die den deutschen Zeitgenossen des 18. Jahrhunderts bekannt war und die an der Hamburger Oper aufgegriffen wurde – Telemanns „Miriways“ wurde 1728 uraufgeführt –, um daran eigene Wertvorstellungen zu exemplifizieren. Jugendkunstschüler, Schüler-Schauspieler und Musikschüler aus Magdeburg nähern sich nun ihrerseits der bildnerischen, sprachlich-darstellerischen und musikalischen Ebene des Gesamtkunstwerks Oper.

Die Ergebnisse dieser jungen Annäherung an ein altes Stück werden am 3. März 2012 im Konservatorium Georg Philipp Telemann präsentiert. Ab 15 Uhr ist an diesem Tag eine Ausstellung mit Bühnenbildmodellen und Entwurfsskizzen geöffnet, die in der Jugendkunstschule entstanden sind, die Schöpfer der Arbeiten stehen für Gespräche zur Verfügung. Zur gleichen Zeit wird die musikalische Leiterin der Opernaufführung, Michi Gaigg, einen Workshop für die Musikschüler geben. Auch passive Teilnehmer sind dazu herzlich in den Konzertsaal der Musikschule eingeladen. Die Gesamtpräsentation dieses für die Telemann-Festtage wie auch die beteiligten Institutionen innovativen Projekts beginnt dann um 19 Uhr: Die Theatergruppe setzt Szenen aus der Oper in Sprache und Bewegung um, die Musikschüler tragen Arien und Ensemblesätze vor, die Kunstschüler zeigen ihre Arbeiten, und eine Historikerin informiert über die tatsächlichen geschichtlichen Ereignisse.

Alle, die sich auf den Opernbesuch einstimmen wollen, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei!

*

Wir danken der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stadtsparkase Magdeburg sowie dem Land Sachsen-Anhalt für die Unterstützung dieses Projektes. 

14.02.2012, 19.00 Uhr | Gesellschaftshaus

betont! 50 Jahre Telemann aus Magdeburg. Programmpräsentation

Vorstellung des Programms der 21. Magdeburger Telemann-Festtage

29.11.2011, 19.30 Uhr | Gesellschaftshaus

50 Jahre Telemann-Arbeitskreis - 500. Sonntagsmusik

Zwei Magdeburger Jubiläen und ihre Geschichte

Musik von Georg Philipp Telemann
u.a. mit Rotraud Bense – Blockflöte
Interpretin der 1. Sonntagsmusik am 5. November 1961

Vortrag
Die Arbeitskreise des Deutschen Kulturbundes im Spannungsfeld zwischen Selbständigkeit und Anpassung
Prof. Dr. Mathias Tullner

50 Jahre Sonntagsmusiken – ein Rückblick in Bild und Ton
Brit Reipsch

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einem Sekt-Empfang Geschichte und Erinnerung in Gesprächen lebendig werden zu lassen und über Gegenwart und Ausblick zu diskutieren. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

24.11.2011, 11.00 Uhr | Gesellschaftshaus

Eröffnungspressekonferenz 21. Magdeburger Telemann-Festtage

11.10.2011, 19.30 Uhr | Gesellschaftshaus

Die Telemann-Stele. Ein neues Denkmal für Magdeburg

Dr. Carsten Lange und Ralph-Jürgen Reipsch

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