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Veranstaltungen

Veranstaltungsarchiv

Bereits stattgefundene Veranstaltungen können hier eingesehen werden.


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Essercizii im Quadrat

Sonntagsmusik # 594 – Essercizii im Quadrat

La Visione, ©Marc Weber

Telemanns im Selbstverlag publizierte Sammlung Essercizii Musici darf getrost als eines der wichtigsten Zeugnisse elaborierter Kammermusik des 18. Jahrhunderts gelten. Die 24 Werke des Drucks – allesamt für Solo- und Trio-Besetzungen komponiert – bieten einen Einblick in nahezu sämtliche Kompositionstechniken und musikalische Affekte, die Telemann und seinen Zeitgenossen zur Verfügung standen. Das Ensemble La Visione hat sich der Essercizii angenommen und präsentiert ein ganz persönliches „Best-of“.

In vielfältigen Besetzungen – von klein besetzter Kammermusik bis hin zum Barockorchester – ist das Ensemble La Visione stets auf der Suche nach der musikalischen Essenz. Die Einsicht hierzu entdecken die Musiker sowohl im originalen Notentext als auch in anderen historischen Quellen. Doch an dieser Stelle beginnt erst ihre Vision: eine Brücke zu schlagen zwischen Geschichte und Gegenwart – eine packende, spannende, immer wieder überraschende Interpretation zu finden, die den heutigen Zuhörer ebenso fesselt wie in der Zeit der Entstehung der Werke, dabei heute ebenso aktuell ist wie damals.

Konzertkarten sind hier erhältlich (Weiterleitung zu tickets.vibus.de).

Programm

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Auswahl aus der Sammlung "Essercizii Musici"


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Zeitlos

Sonntagsmusik # 593 – Zeitlos

© Neda Navaee

Sonates Corellisantes – zu Deutsch in etwa „Sonaten nach Corelli“ – lautet der „singende“ Titel einer Sammlung, die Telemann während eines Kuraufenthaltes in Bad Pyrmont komponierte und mit der er einem seiner größten Vorbilder huldigte. Die vielfach ausgezeichnete Cembalistin Elina Albach und ihr Ensemble CONTINUUM stellen diese bemerkenswert elegante, zeitlos schön anmutende Sammlung in den Mittelpunkt ihres Konzerts.

CONTINUUM ist die Freiheit, Alte Musik ganz neu zu denken, innovativ zu präsentieren und sie damit in Bezug setzen zu einer Gegenwart, die ihr nicht so fern liegt, wie der Name und die gewöhnliche Aufführungspraxis suggerieren. CONTINUUM ist alles, was die vielfach ausgezeichnete Cembalistin Elina Albach mit Besetzung macht, egal wie groß die ist. Es ist ein fester Pool von Instrumentalist*innen und Sänger*innen, auf die sie zurückgreifen kann, und der ihr ermöglicht, beinahe jede denkbare Version eines Stückes umzusetzen: Von großen Ensembles zu intimen Dreier-Besetzungen. CONTINUUM debütierte 2015 bei den Köthener Bachfesttagen und spielt seitdem auf wichtigen Festivals in Deutschland und Europa, auf Einladung des Goethe-Instituts auch bereits in Bolivien. 2022 gestaltete das Ensemble eine Residency mit vier Konzerten beim renommierten MA Festival in Brugge.

Konzertkarten sind hier erhältlich (Weiterleitung zu tickets.vibus.de).

Programm

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Auswahl aus den "Sonates Corellisantes" und weitere Werke


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Ein Kindelein so löbelich

Sonntagsmusik # 592 – Ein Kindelein so löbelich

Ælbgut, © Alexander Bischoff

Das Vokalensemble Ælbgut kennt sich hervorragend aus mit der Vokalmusik des 18. Jahrhunderts und bringt zum vorweihnachtlichen Anlass am 1. Advent deshalb ganz besondere, selten gehörte Werke von Telemann mit. So auch eine seiner Kurz-Messen zur Melodie eines schon damals beliebten Weihnachtslieds. Das Ensemble Ælbgut gehört spätestens seit ihrer Auszeichnung mit einem OPUS Klassik im Jahr 2020 zu den erstklassigen Vokalensembles in Deutschland.

Ælbgut ist ein junges Ensemble, das 2018 von Isabel Schicketanz (Sopran), Stefan Kunath (Altus) und Martin Schicketanz (Bass) gegründet wurde. Solistisches Musizieren mit transparentem Ensemblegesang zu vereinen ist der Kerngedanke des Ensembles. Die im März 2020 erschienene Debüt-CD mit der 2. Fassung der JOHANNES-PASSION von J. S. Bach ist das erste Ergebnis und Grundstein von Ælbgut. Sie wurde 2020 mit dem OPUS KLASSIK in der Kategorie „Chorwerkeinspielung des Jahres“ ausgezeichnet. In regelmäßiger Zusammenarbeit, unter anderem bei der Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung unter Hans-Christoph Rademann, hatten die Sänger über viele Jahre große Einigkeit in ihren klanglichen und musikalischen Vorstellungen entwickelt. Schon während des Studiums als ensemblefähige Sänger im RIAS Kammerchor, Collegium Vocale Gent oder dem Stuttgarter Kammerchor engagiert, entwickelten sie sich zu gefragten Konzertsolisten für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Für ihre Konzertprojekte laden sie sich befreundete und geschätzte Kolleg*innen ein, die das Ideal von Ælbgut teilen: die Musik durch möglichst plastische und authentische Weise und dabei stets nah am Wort darzustellen. Im Juni 2020 wurde Ælbgut für den BACHMARATHON des Bach-Archivs Leipzig eingeladen, der als Ersatz des Bachfestes Leipzig im Internet ausgestrahlt wurde. In einer Einrichtung für lediglich 5 Sänger und 12 Instrumentalisten, komplett solistisch musiziert, konnte trotz Corona Bachs h-Moll-Messe als traditionelles Abschlusskonzert erklingen. „Hier wurde die aus der Corona-Not geborene Armut, gemäß Rilke, wirklich ein großer Glanz von Innen ... Geradezu ansteckend aber war die Intensität des Vokalquintetts“ zeigte sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung begeistert.

Konzertkarten sind hier erhältlich (Weiterleitung zu tickets.vibus.de).

Programm

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Kantaten zu Advent und Weihnachten aus dem Jahrgang "Harmonischer Gottes-Dienst)
Missa brevis über das Weihnachtslied "Ein Kindelein so löbelich"


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Italienische Momente

Sonntagsmusik # 591 – Italienische Momente

CONbarock, © Kirsten Mengewein

Rund um Telemanns Geburtsjahr brach sich in Oberitalien eine musikalische Entwicklung Bahn, die das europäische Musikleben verändern sollte und auch das Lebenswerk des gebürtigen Magdeburgers beeinflusste: das Concerto. Das in Magdeburg ansässige Ensemble CONbarock zeichnet diese Entwicklung anhand von Werken original italienischer Machart nach sowie natürlich die mondäne Aneignung der Gattung durch den Genius loci – Telemann höchstpersönlich.

Das Ensemble CONbarock besteht aus Dozent*innen des Konservatoriums "Georg Philipp Telemann" Magdeburg.

Konzertkarten sind hier erhältlich (Weiterleitung zu tickets.vibus.de).


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Singen ist das Fundament

Sonntagsmusik # 590 – Singen ist das Fundament

Lara Morger, ©Cyrus Allyar

Kaum einer seiner Zeitgenossen vertonte in Liedern, Arien und Kantaten so geistreich und vielgestaltig deutsche Lyrik wie Georg Philipp Telemann. Den Witz, den seine Dichter ihren Texten verliehen, beförderte der Komponist mit musikalischer Raffinesse und Verve. Lara Morger, Sonderpreisträgerin des 12. Internationalen Telemann-Wettbewerbs für Gesang, und die niederländische Cembalistin Kris Verhelst bringen ausgewählte Werke dieses selten zu hörenden Œuvres zu Gehör. Außerdem wird den Klängen der historischen Ritter-Reubke-Orgel ein gebührender Platz im Konzert eingeräumt.

Die Mezzosopranistin Lara Morger wurde in der Schweiz geboren und begann ihre musikalische Ausbildung auf der Violine und dem Fagott, bevor sie sich ganz dem Gesang zuwandte. Heute tritt sie in der Schweiz, in Deutschland, Spanien und Frankreich sowohl in Opernproduktionen als auch konzertant und kammermusikalisch auf.

Kris Verhelst konzertiert in ganz Europa, den Vereinigten Staaten von Amerika und Japan sowohl auf historischen Tasteninstrumenten als auch auf modernen Kopien. Ihre Interpretationen spiegeln stets ein gründliches Verständnis und tiefen Respekt für die spezifischen Qualitäten jedes einzelnen Instruments. Als Solistin und Continuospielerin hat sich Kris Verhelst einen internationalen Ruf erworben. Sie unterrichtet Basso continuo und Kammermusik am Konservatorium von Amsterdam.

Konzertkarten sind hier erhältlich (Weiterleitung zu tickets.vibus.de).

Programm

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Kammerkantaten für Gesang und Basso continuo
Werke für Cembalo und Orgel solo

Reinhard Keiser (1674-1739)
Kammerkantaten für Gesang und Basso continuo


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Hamburg – Paris – New York

Sonntagsmusik # 589 – Hamburg – Paris – New York

L'Apothéose, ©Sergio Albert

Paris ist die Stadt, in welcher der in Hamburg lebende Georg Philipp Telemann seinerzeit der endgültige Durchbruch zu europäischem Ruhm gelang. Paris ist auch die Stadt, die noch heute mit einigen seiner kunstvollsten, reifsten und gelehrtesten Kompositionen in Zusammenhang gebracht wird. Das vielfach preisgekrönte spanische Ensemble L’Apothéose spürt Außergewöhnlichem in diesen französisch klingenden Preziosen nach, von denen einige durch den in New York lebenden Komponisten Reiko Füting (* 1970) ein neues Gewand erhalten.

Mit Fachwissen und Enthusiasmus verleiht L’Apothéose jedem Werk eine persönliche Note und konzentriert sich dabei darauf, den rhetorischen und emotionalen Gehalt eines jeden musikalischen Werks voll auszuschöpfen. Dank dieser fein ausgearbeiteten Interpretationen wurde L’Apothéose von Publikum und Kritikern gefeiert und bei jedem einzelnen Wettbewerb, an dem sie teilgenommen haben, ausgezeichnet (u. a. Van Wassenaer Competition, Göttinger Händel-Wettbewerb, Concours International de Musique Ancienne de Val de Loire, York Early Music International Young Artists Competition 2019). In der Saison 2019/20 war L’Apothéose Artist in Residence am CNDM (Centro Nacional de Difusión Musical) und festigte damit seine Position als eines der anerkanntesten Ensembles in der spanischen Musikszene. Ihre Aufnahmen "Musical Treasures of the Spanish National Library" und "Händel Tribute" wurden von der Kritik hoch gelobt und in allen Rezensionen mit 5 Sternen bewertet.

Konzertkarten sind hier erhältlich (Weiterleitung zu tickets.vibus.de).

Programm

Georg Philipp Telemann (1691-1767)
Auswahl aus den sogenannten "Pariser Quartetten"

Reiko Füting (*1970)
Neue Komposition